Klimakranker Wald: Im Wormser Wäldchen müssen Gefahrenbäume gefällt werden
Forstamt Rheinhessen greift ein
Totholz im Wormser Wald. Foto: LandesforstenRLP.de/Noah Weinbrecht
Rekordhitze, Dürre und Schädlingsbefall der vergangenen Extremsommer haben den heimischen Wäldern arg zugesetzt. Im Wormser Wäldchen werden daher Mitte Dezember vertrocknete und kranke Bäume gefällt. Mangelnde Standsicherheit sowie drohender Ast- und Kronenbruch stellen hier eine zunehmende Gefahr für Waldbesucher dar.
„Im Wormser Wäldchen sind in den letzten Jahren viele Bäume abgestorben. Diese Bäume brechen innerhalb von wenigen Monaten ab oder kippen um“, erklärt Revierleiter Noah Weinbrecht.
Absterbende und abgestorbene Wurzeln bieten keine ausreichende Verankerung mehr im Boden. Das trockene und spröde Holz der Baumkronen oder einzelner Totäste könnte bereits bei leichten Stürmen herunterbrechen und Passanten gefährden. Zur Durchführung der Arbeiten werden im Dezember 2023 Teilstrecken im Waldbereich gesperrt. Das Forstamt bittet um Verständnis und um Beachtung der Absperrungen, die sofort nach Beendigung der Arbeiten wieder entfernt werden.
Weinbrecht weist darauf hin, dass Erholungssuchende im Waldesinneren und auf Waldwegen grundsätzlich mit waldtypischen Gefahren, wie herabfallenden Ästen und umstürzenden Bäumen rechnen müssen. „Die Entnahme ist eine Zusatzleistung zur Erhöhung der Sicherheit durch die Stadtverwaltung und das Forstamt“, resümiert der zuständige Förster.