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  • Fr., 07. März 2014, 21:26 Uhr
    Wormser SoVD-Frauensprecherin äußert sich zum Internationalen Frauentag

    Frauen raus aus der Armutsfalle

    „Es muss Schluss sein mit einer Niedriglohnpolitik, die Frauen sehenden Auges in die Armut treibt, denn für Millionen berufstätiger Frauen bedeuten jahrelange Minijobs später Minirenten.“ Dies erklärte die Wormser SoVD-Frauensprecherin Ingrid Wuttke heute anlässlich des Internationalen Frauentages. Die anhaltend hohe Zahl der geringfügig beschäftigten Frauen erfordere einen politischen Kurswechsel, betonte Wuttke. „Zwei Drittel der über fünf Millionen ausschließlich geringfügig Beschäftigten in Deutschland sind Frauen. In Worms ist die Quote noch höher. Ihnen droht ohne Maßnahmen für eine eigenständige Existenzsicherung der soziale Abstieg.“

    Die SoVD-Frauensprecherin warnte davor, die Gefahr länger zu unterschätzen. „Das Problem muss grundsätzlich angegangen werden. Auch der der Mix aus sozialversicherungsfreier und geringfügiger Beschäftigung gehört in den Giftschrank. Wir werden die Politik in die Pflicht nehmen und unserer Position auch in der Tat Nachdruck verleihen.“ Die Frauensprecherin kündigte für Worms weitere SoVD-Aktionen gegen Dumpinglöhne und für mehr Entgeltgleichheit in den kommenden Wochen an.

     

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