Fr., 04.09.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Mo., 17. März 2014, 14:11 Uhr
    CDA-Landesvorsitzender Kessel ruft auf zum „Equal Pay Day“ am 21. März / Equal Pay Day Motto 2014: „…und raus bist DU? Minijobs und Teilzeit nach Erwerbsunterbrechungen von Frauen“

    Frauen verdienen in Deutschland immer noch 22 Prozent weniger als Männer

    CDA-Landesvorsitzender Adolf Kessel ruft auf zum „Equal Pay Day“ am Freitag, 21. März.  Unterstützung erhält er von der Sprecherin der Arbeitnehmergruppe der CDU Landtagsfraktion, Hedi Thelen, der CDU-Europa-Abgeordneten Birgit Collin-Langen und von Monika Dorst vom CDA Bundesvorstand. Der Equal Pay Day erinnert daran, dass in Deutschland Frauen im Schnitt 22 Prozent weniger verdienen als Männer.

    Das diesjährige Motto des Aktionstages lautet „…und raus bist DU? Minijobs und Teilzeit nach Erwerbsunterbrechungen von Frauen". Die CDA, der Sozialflügel der CDU, zeigt am Equal Pay Day bundesweit Flagge mit Verteilaktionen, Info-Ständen und Pressemitteilungen.

    Wiedereinstieg nach Erwerbspause
    „Viele Frauen wollen nach einer Erwerbspause wieder voll oder fast voll arbeiten, bekommen aber nicht die Chance dazu“, beschreibt Adolf Kessel das Problem. Immer noch bedeute die Geburt eines Kindes für viele Frauen das Karriere-Aus. Frauen, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen, könnten oft nur in Minijobs oder in geringer Teilzeit ins Berufsleben zurückkehren. Viele Frauen rutschten unfreiwillig in diese Lage und verlören den Anschluss bei Karriere und Gehalt. „Das Loch im Geldbeutel zeigt sich nicht nur kurzfristig, sondern auch später in der Höhe der Rente“, warnt Kessel.


    Entgeltschere schließen
    Die Sprecherin der Arbeitnehmergruppe der CDU Landtagsfraktion, Hedi Thelen, fordert daher: „Wir müssen alles dafür tun, damit sich die Entgeltschere schnellstmöglich schließt“. Union und SPD hätten entsprechende Maßnahmen im Koalitionsvertrag vereinbart. Bundesregierung und Koalitionsfraktionen müssten nun schnell und entschlossen handeln, gemeinsam mit den Betriebs- und Tarifpartnern.


    Vereinbarkeit von Familien- und Berufsleben verbessern
    Monika Dorst (Germersheim) vom CDA-Bundesvorstand beschreibt, was sich konkret ändern muss: „Wir fordern Politik, Unternehmen sowie Tarif- und Betriebspartner auf, flexible Arbeitszeitmodelle und gute Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familien- und Berufsleben zu entwickeln“. Erwerbspausen dürften für Frauen nicht zur beruflichen Sackgasse und zum Risiko bei Karriere und Gehalt werden. „Frauen brauchen nach einer Erwerbspause mehr Hilfe beim Wiedereinstieg und bessere Chancen auf reguläre Normal-Arbeitsverhältnisse“.

    Die CDU-Europaabgeordnete Birgit Collin-Langen zeigt im Ländervergleich, wie groß das Problem ist:  „Deutschland nimmt in Sachen Lohngleichheit unter den EU-Ländern einen der letzten Ränge ein“. Europaweit betrage die Lohndifferenz zwischen Männern und Frauen durchschnittlich 16 Prozent – sechs Prozent weniger als in Deutschland.

    Kessel und Thelen, die gemeinsam die Arbeitnehmergruppe der CDU Landtagsfraktion leiten, weisen noch auf ein anderes Problem hin: Die Lohnlücke von 22 Prozent besage nicht, dass Frauen bei gleicher Arbeit, gleicher Qualifikation und gleichem Berufsweg 22 Prozent weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen. Ein Großteil der Differenz lasse sich erklären durch Unterschiede in Ausbildung, Berufserfahrung, Erwerbsbiographie oder Lohnchancen und Branchen-Tarifbindung. Der Niedriglohnsektor sei oft eine „weibliche Domäne“. Die Botschaft der CDA zum diesjährigen Equal Pay Day lautet daher auch: Frauen dazu ermutigen, über ihren Berufsweg nachzudenken.

    Beitrag aus der Rubrik

    » Aus dem Nibelungenland
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige VHS
    Anzeige Tip SüdhessenAnzeige das WormserAnzeige Ticketshop
    Anzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige Klinikum Worms - Tag der offenen TürAnzeige Amtsblatt