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  • Mi., 14. Oktober 2020, 09:40 Uhr
    WORMS: Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge am 31. Oktober auf dem Obermarkt

    Friedens- und Gedenkarbeit

    Auch in diesem Jahr führt der Landesverband Rheinland-Pfalz des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) unter Schirmherrschaft von Ministerpräsidentin Malu Dreyer wieder seine Haus- und Straßensammlung durch. Sie findet statt am Samstag, dem 31. Oktober, von 10.30 bis 12.30 Uhr auf dem Obermarkt im Herzen der Stadt, mit musikalischer Umrahmung durch die Gruppe „Men in Blue“ des Landespolizeiorchesters. Die Deutsche Kriegsgräberfürsorge setzt alle Mittel und Kräfte ein, um in den westeuropäischen Staaten die Grabanlagen zu erhalten und in den mittel- und osteuropäischen Staaten für die gefallenen deutschen Soldaten und zivilen Kriegsopfer würdevolle Gräber zu schaffen, den Toten die Namen zurückzugeben und an das Leiden und das Sterben dauerhaft zu erinnern. Indem die Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit den Kriegsgräberstätten die Erinnerung an die Folgen der Kriege wach hält, leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Gedenkarbeit und trägt zur Gestaltung einer friedlichen Zukunft bei.

    Abbau von Vorurteilen

    Neben seiner Aufgabe, einen angemessenen finanziellen Beitrag zur Anlage und Erhaltung der Kriegsgräberstätten zu leisten, betreut der Landesverband Rheinland-Pfalz die Angehörigen der Opfer. Er unterstützt auch die Schulen in ihrer Friedensarbeit und organisiert schon seit vielen Jahren Jugendbegegnungen im In- und Ausland mit Arbeitseinsätzen auf den Friedhöfen. „Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bietet vor allem jungen Menschen die Chance zum Abbau von Vorurteilen und schafft somit die Grundlagen für Versöhnung und Verständigung. Dies ist in unserer globalisierten Welt unabdingbar für eine friedliche Koexistenz der Völker“, würdigt Oberbürgermeister Adolf Kessel die Arbeit des VDK. „Für seine wichtigen Aufgaben benötigt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge unverändert die Hilfe der Bürgerinnen und Bürger. Nur mit deren Unterstützung kann es gelingen, die Verpflichtung gegenüber allen Opfern einzulösen: sie nicht zu vergessen, ihnen würdige Gräber zu geben und an diesen Gräbern zum Frieden zu mahnen“, verdeutlicht Gisela Kosubek, Beauftragte des Volksbundes für Worms.

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