Anonymes Grabfeld jetzt mit umgearbeiteten Grabstein / Weitere Sanierung in drei Abschnitten
Friedhof in Osthofen aufwerten
Stadtbürgermeister Thomas Goller, Steinmetz und Bildhauer Gundersdorff, Hans-Joachim Nussbaum (Friedhofsverwaltung) und Beigeordneter Günter Sum (von rechts) .
Auf dem Friedhof in Osthofen hat sich im Bereich des anonymen Grabfeldes, das recht unansehnlich war, etwas getan. Der Steinmetzbetrieb Gundersdorff arbeitete einen nicht mehr benötigten Grabstein kostenlos um und stellte ihn auf. Zusätzlich wurde von der Friedhofsverwaltung ein Rollrasenflor verlegt, der das Grabfeld ebenfalls optisch aufgewertet.
Wie Beigeordneter Günter Sum informierte, soll auf dem Friedhof noch mehr getan werden. Bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Feld, Friedhof und Umwelt wurde über die Instandsetzung der Friedhofswege, den Ersatz alter Wasserleitungen und die Einbringung eines Stromkabels vom hinteren Friedhofseingang in Richtung Bergkirche beraten.
Dringender Handlungsbedarf Sum erklärte bei der Sitzung, dass zunehmend von Friedhofsbesuchern Kritik am Zustand der Friedhofswege geäußert werde und man bei objektiver Begutachtung der Wege zu dem Ergebnis komme, dass hier Handlungsbedarf besteht.
Auch die gesamte Wasserleitung auf dem alten Friedhofsteil sei marode und wahrscheinlich komplett zu erneuern. Im Zuge der Arbeiten sollte auch eine Stromversorgung zwischen Friedhofsparkplatz und Bergkirche eingeplant werden, damit der Fußgängerweg beleuchtet werden kann.
Beigeordneter Sum machte darauf aufmerksam, dass es bei der bestehenden Leitungs-Querverbindung Schwierigkeiten mit einer großen Baumwurzel gebe, die bereits eine Grabeinfassung angehoben habe und eventuell auch die neue Wasserleitung beschädigen könnte. Aus den Reihen des Ausschusses kam nun der Vorschlag, eine neue Querverbindung ab dem Rondell nach links bis zum Hauptweg herzustellen.
Die Sanierung soll möglichst in drei Abschnitten erfolgen: 1. vom Parkplatz über das Rondell in Richtung Ehrenmal, 2. Querung vom Weg nach der Leichenhalle bis zum Hauptweg bzw. vom Rondell bis zum -Hauptweg 3. anschließender Hauptwegabschnitt bis in Höhe der Bergkirche
Jeder Abschnitt wird eine Komplettsanierung erhalten mit Wasserleitung, Stromführung und bei Bedarf Abwasser. Das Aufbringen einer neuen Decke bildet den Abschluss.
Aufgrund von Fragen bezüglich der Stromversorgung, deren Hauptnutzer die Kirchenbesucher sind, erklärte der Beigeordnete Sum, dass er sich mit der evangelischen Kirchengemeinde in Verbindung setzen wolle.Einig war sich der Ausschuss, dass ein Ingenieurbüro mit der entsprechenden Planung beauftragt werden soll.
Der Stadtrat folgte dem Empfehlungsbeschluss des Ausschusses in seiner Sitzung vom 21. Oktober. Mit der Planung soll das Ingenieurbüro Butsch und Faber, Landschaftsplanung in Flonheim, beauftragt werden, das auch eine Kostenschätzung vornimmt.