
VON FLORIAN HELFERT Bei der elften Kulturnacht öffneten städtische Kulturinstitutionen ebenso wie auch viele private Künstler am vergangenen Samstag ihre Ateliers. Rund 2.400 Besucher flanierten bis in die Nacht hinein durch die Innenstadt und genossen das vielfältige Angebot. „Ein friedliches Fest ohne jegliche Vorkommnisse“, lautete das gemeinsame Fazit des Veranstalters Kultur und Veranstaltungs GmbH (KVG), dem Sicherheitsdienst, Polizei und Rettungskräften.
Kulturhauptstadt von Rheinland-Pfalz
„Worms ist die Kulturhauptstadt in Rheinland-Pfalz“, erinnerte Oberbürgermeister Michael Kissel bei der Eröffnung etwa an die Festspiele, Jazz & Joy oder das Spectaculum. Und auch das Programm der jüngsten Kulturnacht war wieder so vielfältig wie die Akteure selbst: Es gab anspruchsvolle Kunstprojekte, Blicke hinter sonst verschlossene Türen wie beispielsweise den Kreuzgang des Dominikanerklosters, Einladungen zum Mitwirken wie beim neuen Bürgerverein zur ehemaligen Gaststätte „Hamburger Tor“, aber auch viel Musik und genussvolle Angebote aus aller Welt wie etwa die „Afrikanische Nacht“ im Innenhof der Friedrichskirche.

Rauschende Party im Wormser, familiärer Kontrapunkt im Grünen Salon
Hautnah und geradezu intim spielte Ralf Gauck gemeinsam mit dem ungarischen Meistergitarristen Sándor Szabó zuhause im Grünen Salon für Kenner, Liebhaber und Entdecker auf seinem Bass. Unterdessen bewirtete Frollein Elfriede alias Manuela Gauck die Gäste mit Bio-Weinen und veganen Speisen, so dass das Konzert in der Altstadt einen familiären Kontrapunkt zur rauschenden Geburtstagsparty „201 Jahre Rheinhessen“ im Wormser Kulturzentrum bildete und zum beschaulichen Ausklingen der Kulturnacht einlud.
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