
Nach vielen Jahren des unermüdlichen Engagements und der maßgeblichen Prägung verabschiedet sich Tobias Steffes mit dem Ende der Saison 2025/2026 von seiner Rolle als Jugendtrainer bei der HSG Worms. Er gönnt sich eine wohlverdiente Auszeit vom intensiven Trainerdasein, hinterlässt jedoch eine erfolgreiche weibliche Jugendabteilung, die untrennbar mit seinem Namen verbunden ist.
Steffes war von Beginn an eine treibende Kraft beim Aufbau des weiblichen Jugendbereichs der HSG Worms. Was einst als kleine Gruppe junger Mädchen begann, entwickelte sich unter seiner Führung zu einer stabilen und leistungsstarken Abteilung, die heute Teams von den Minis bis zur A-Jugend umfasst. Dabei lebte und lehrte er vor allem Teamgeist, Zusammenhalt und die pure Freude am Sport.
Unabhängig vom Ausgang eines Spiels, sei es Sieg oder Niederlage, standen für ihn stets das Miteinander der Spielerinnen und deren individuelle persönliche Entwicklung im Vordergrund. Die Früchte seiner akribischen und leidenschaftlichen Arbeit sind unübersehbar.
In der Saison 2024/2025 feierte die weibliche C-Jugend die Oberliga-Meisterschaft, ein herausragender Erfolg, der die Qualität der Ausbildung unterstreicht. Auch die weibliche B1-Jugend konnte ihre erste Saison in der anspruchsvollen Regionalliga erfolgreich abschließen. Unter seiner Anleitung wurden zahlreiche Talente entdeckt und gefördert, zuletzt schaffte es mit Klara Heydasch sogar eine seiner Spielerinnen bis in die U15-DHB-Auswahl.
Neben dem sportlichen Erfolg legte Steffes großen Wert auf Erlebnisse, die den Teamzusammenhalt stärken und die Freude am Sport abseits des Spielfeldes fördern. Regelmäßige Mannschaftsausflüge, ein unvergesslicher Handball-Schüleraustausch mit einer spanischen Schule sowie diverse Trainingslager mit Übernachtungen sind nur einige Beispiele für die vielfältigen Aktivitäten, die er initiierte.
Auch die Tradition, nach intensiven Trainingseinheiten mit Gummibärchen, Schokolade oder Spezi die Energiereserven wieder aufzufüllen, bleibt vielen in bester Erinnerung und ist symbolisch für ihn.
Während man ihm die nun beginnende Auszeit von Herzen gönnt, blickt der Verein mit großer Dankbarkeit auf die Ära Steffes zurück und schaut bereits mit Vorfreude auf den Tag, an dem er möglicherweise wieder als Trainer in der Halle stehen wird.