
Von Samstag auf Sonntag fand die traditionelle 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehren in der Verbandsgemeinde Eich statt. Es beteiligten sich die Jugendfeuerwehren aus Mettenheim, Alsheim, Gimbsheim und Hamm – erstmals gemeinsam mit dem Jugendrotkreuz Altrhein.
Rund um die Uhr standen für die Jugendlichen abwechslungsreiche Programmpunkte auf dem Plan: Neben Unterricht, Ausbildung und Spielen wurden auch realistische Übungseinsätze durchgeführt. Die Werkfeuerwehr Röhm, die mit ihrer Drohne anwesend war, ermöglichte dankenswerterweise spannenden Unterricht mit Erklärung zur modernen Einsatztechnik.
„Die Kinder und Jugendlichen lernen nicht nur technische Abläufe, sondern vor allem, wie wichtig Teamarbeit und gegenseitige Unterstützung sind“, erklärt Tim Heinz, Jugendwart der VG Eich. „Gerade die enge Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst ist im Einsatzalltag unverzichtbar. Deshalb ist es umso schöner zu sehen, dass dies hier schon von klein auf so gut funktioniert.“
Ein besonderer Dank galt der Jugendfeuerwehr Mettenheim, die in diesem Jahr die Organisation übernommen hatte. Jan Wirtz, stellvertretender Wehrführer, freute sich, dass die Zusammenarbeit zwischen den Organisationen bereits bei den Jüngsten so reibungslos klappt. Auch Damian Barbig, Leiter des Jugendrotkreuzes Altrhein, betonte den Wert solcher gemeinsamen Aktionen. Auch Steven Dörr, 1. Vorsitzender des DRK Altrhein, lobte das Engagement aller Jugendlichen, Betreuer und Helfer. „Solche Wochenenden zeigen, wie wichtig ehrenamtliches Engagement ist und wie viel Freude es macht, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen“, so Dörr.
Die Verantwortlichen sind sich einig: Ganz im Sinne von Friedrich Schillers „Früh übt sich, was ein Meister werden will“ stärken solche Gemeinschaftsaktionen Fachwissen und Kameradschaft – Werte, die die Basis für die spätere Arbeit im aktiven Feuerwehr- und Rotkreuzdienst bilden.
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