Do., 27.08.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Mo., 30. Oktober 2017, 16:52 Uhr
    Eindrucksvoller Vortag „Erst denken – dann reden" von Ulrike Schid

    „Frühstückstreffen für Frauen"

    Interessante Begegnungen, lebensnahe Vorträge, gute Gespräche und beeindruckende Erfahrungsberichte gab es beim Frühstückstreff für Frauen.

    Bereits beim Öffnen der großen Eingangstür zog der Duft von frisch gebrühtem Kaffee und ofenfrischen Brötchen durch die gesamte Stadthalle in Gernsheim. Seit mehr als 15 Jahren besucht die Gleichstellungsbeauftragte der VG Eich, Ursula Orth, mit interessierten Frauen die „Frühstückstreffen für Frauen“ in Gernsheim. Viele von denen, die auch jetzt mitgereist waren, waren von Anfang an mit dabei.


    Das Treffen lockte auch dieses Mal fast 300 Frauen in die Gernsheimer Stadthalle, denn das Team, das das „Frühstückstreffen für Frauen“, das zwei Mal jährlich in Gernsheim angeboten wird, vorbereitet, hatte auch dieses Mal die Damen von der anderen Rheinseite, d.h. der VG Eich, wieder dazu eingeladen. Mehr als nur ein Frühstück gibt es beim Frühstückstreffen für Frauen, nämlich interessante Begegnungen, lebensnahe Vorträge, gute Gespräche, beeindruckende Erfahrungsberichte, ein gastfreundliches Ambiente und Live-Musik.


    Bevor die Referentin, Ulrike Schild, mit ihren Ausführungen begann, erzählte eine Teilnehmerin eine zu Herz und unter die Haut gehende Geschichte von ihren Eltern mit ihren Kindern bei ihrer Ausreise aus der ehemaligen DDR, die bei der einen oder anderen Frau sogar die Tränen rollen ließen. Ute Schild, die Referentin, machte an einem simplen Beispiel deutlich, wie Worte sein können, nämlich nicht mehr rückgängig zu machen. Sie schilderte, dass bei einer Senftube, wenn der Senf einmal raus ist, dieser unmöglich wieder in die Tube zurückgedrückt werden kann. So ist es auch bei einmal ausgesprochenen Worten!


    Worte können ermutigen, aufbauen oder trösten, manchmal können Worte aber auch verletzender sein als Messerstiche. Ein Messer kann sein Ziel verfehlen, Worte treffen immer! Ausgesprochenes lässt sich nicht mehr zurücknehmen und unbedachte Worte können einen Menschen manchmal lebenslang begleiten und schmerzen. Trotzdem passiert es immer wieder, dass man ins so genannte „Fettnäppchen“ tritt. Die Referentin gab wertvolle Anregungen wie es achtsamer ist, mit Worten umzugehen. Man konnte eine Stecknadel fallen hören, so still war es während des Referates. Musikalisch wurde der Vormittag mit einem sehr schönen Programm umrahmt. Auch die Bühnen- und Tischdekoration wurde wieder von allen Frauen bewundert.

    Beitrag aus der Rubrik

    » Aus dem Nibelungenland
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige VHS
    Anzeige das WormserAnzeige TicketshopAnzeige Amtsblatt
    Anzeige Tip SüdhessenAnzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige Klinikum Worms - Tag der offenen Tür