FUSSBALL: Zum 100. Geburtstag geht Abenheim eine Klasse höher
FSV feiert den Aufstieg
Die Abenheimer verstehen zu feiern. Jetzt mit dem Aufstieg haben sie auch allen Grund dazu. Foto: Felix Diehl
Von Marcus Diehl › Rechtzeitig zum Jubiläum macht sich der FSV Abenheim das schönste Geschenk selbst. Nach mehreren vergebenen Anläufen in den vergangenen Jahren ist der Aufstieg in die A-Klasse Alzey-Worms endlich unter Dach und Fach.
Nach dem gewonnenen Hinspiel haben sie diesmal das Ding komplett durchgezogen und in souveräner Manier die SG Nieder-Wiesen/Oberwiesen/Erbes-Büdesheim mit 5:1 geschlagen.
In beiden Partien waren sie die bessere Mannschaft. Vor allem im Rückspiel agierten sie sehr dominant. Nur auf die Tore mussten die zahlreichen Zuschauer bis in die 45. Minute warten. Mit dem Pausenpfiff erlöste Paul Weber seine Abenheimer und traf endlich zur Führung.
FSV-Express legt nach
Nach der Pause war der FSV-Express nicht mehr zu stoppen und vor allem Paul Weber hatte seinen Gefallen daran Tor zu erzielen. Innerhalb von fünf Minuten erhöhte er mit zwei Treffer zum vorentscheidenden 3:0. Leon Hemer und Erik Schied waren die weiteren Torschützen für den FSV.
Kurz vor Ende konnten die Gäste wenigstens den Ehrentreffer erzielen. Mehr haben die Abenheimer aber nicht mehr zugelassen.
Rückkehr in die A-Klasse nach 25 Jahren
Nach dem Abpfiff war kein Halten mehr. Spieler und Trainer Frank Siedentopf bejubelten und feierten den langersehnten Aufstieg. Seit 25 Jahren warteten die Abenheimer, um in die A-Klasse wieder zurück zu kehren. Umso schöner, das es zum 100sten endlich geklappt hat. Nach dem damaligen Abstieg, ging der Weg sogar bis in die C-Klasse herunter. Seit dreizehn Jahren war die B-Klasse die sportliche Heimat vom FSV.
Schriftführer Walter Meisel: „Ein lang ersehnter Wunsch geht damit endlich in Erfüllung. Dem Verein bedeutet dieser Aufstieg sehr viel. Für talentierte junge Spieler ist diese Klasse sehr interessant.“
Mannschaft intakt, Übungsleiter verlängert
Bis drei Spieltage vor Ende der Saison spielten die Abenheimer eine fast perfekte Saison. Sie waren ungeschlagen und führten die Tabelle an. Ihre Schwächephase kam dann zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt. In Gimbsheim und bei Wiesoppenheim wurden nacheinander zwei Niederlagen kassiert. Die Rheindürkheimer nahmen das Geschenk dankend an und rissen dem FSV im Schlussspurt die Meisterschaft noch aus den Händen.
„Die Mannschaft war in der entscheidenden Phase etwas verkrampft. Wie das Team damit aber umgegangen ist, war erste Sahne. Sie haben einfach weiter an sich geglaubt. Das haben sie in den zwei Relegationsspielen überzeugend gezeigt“, berichtet Walter Meisel voller Stolz.
Und zum Schluss noch eine gute Nachricht für alle Abenheimer. Meistertrainer Frank Siedentopf hat auch für die A-Klasse unterschrieben. Zusammen mit seinen Jungs gehen sie das Abenteuer A-Klasse selbstbewusst in Angriff.