So., 01. November 2015, 17:39 Uhr
Taschenmesserkurse des BDKJ im Herbstferienprogramm
Führerscheinprüfung der besonderen Art

Als Pädagoge ist Besier aufgrund seiner Erfahrungen davon überzeugt, dass das Schnitzen einer „pädagogischen Wollmilchsau“ nahe kommt: Es fördert motorische Kompetenzen, schult Ausdauer und Konzentration, ebenso Verantwortungsbewusstsein und Kreativität. Und das Schnitzen hat natürlich auch einen hohen Aufforderungscharakter und macht einfach Spaß - eine wichtige Voraussetzung für nachhaltige Lernprozesse!
Erstmalig hat der BDKJ auch einen Vater-Kind- Schnitzkurs angeboten. Die Tatsache, dass auch dieser Kurs so stark nachgefragt war zeigt, „dass der Wunsch, etwas Besonderes mit seinem Kind zu unternehmen und dabei selbst auch nochmal Kind sein zu dürfen, offensichtlich sehr groß ist“, merkt Mirjam Trieb vom BDKJ-Vorstand an, die beide Kurse ehrenamtlich begleitet hat.
Auch für Daniel Wolf, Vater der beiden teilnehmenden Töchter Anna und Thea spielte dieser Aspekt bei der Anmeldung eine Rolle: „Ich wollte mal sehen, ob die alte Schnitzleidenschaft aus den Zeiten als Kind im Herrnsheimer Zeltlager wieder entfacht wird“. Der Plan schien aufgegangen zu sein: Daniel Wolf äußerte sich bei der Schlussrunde begeistert und Anna und Thea wünschen sich nun je ein eigenes Taschenmesser zum Geburtstag.
Da die Kurse so gut angenommen werden, beabsichtigen Besier und sein Team, sie weiterhin im Ferienkalender anzubieten. Auch eine Ausweitung des Kursprogramms ist denkbar.