Stiftung „RWE für Worms“ unterstützt mit 7.500 Euro Vereine und Institutionen in Worms
Fünfmal finanzielle Unterstützung
Genau 643.200 Euro hat die Stiftung RWE seit der erstmaligen Ausschüttung im Jahre 2005 an Vereine und Institutionen in Worms verteilt - 7.500 Euro davon in diesem Jahr. Oberbürgermeister Michael Kissel als Vorstandsvorsitzender der Stiftung überreichte nun – diesmal im Rathaus und nicht wie sonst im Heylsschloss – im Beisein von Stiftungsinitiator OB a.D. Gernot Fischer und Vorstandsmitglied Hans-Peter Weiler fünf Schecks.
„Mit den Mitteln der Stiftung werden gemäß der Satzung kulturelle, soziale und auch sportbezogene Vorhaben unterstützt, die nicht aus anderen Töpfen gefördert werden können“, erläuterte OB Kissel das Ziel der Stiftung.
Der Vorstand prüft die eingegangen Anträge unter Berücksichtigung des Stiftungszweckes und der Stiftungsrichtlinien; fünf Vorhaben können in diesem Jahr unterstützt werden. Die Einhaltung der Stiftungsrichtlinien werde von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion akribisch überprüft, so OB Kissel.
Digitalisierung des Hanselmann-Bestandes
3.000 Euro erhält das Stadtarchiv, dessen stellvertretende Leiterin Dr. Irene Spille den Scheck von OB Kissel entgegennahm. Das Geld soll für die Digitalisierung des mehr als 6.000 Glasplatten-Negative umfassenden Fotobestandes von Leo Hanselmann verwendet werden. Der Bestand des Wormser Pressefotografen ist in den politisch dramatischen Jahren von 1930 bis 1940 entstanden. „Die Aufnahmen sind deswegen sehr wertvoll und sollen der Nachwelt dauerhaft erhalten bleiben“, begründete der Stadtchef die Entscheidung des Vorstands. Die Kosten für die Digitalisierung können zu einem großen Teil von Haushaltsmitteln gedeckt werden, der Rest muss mithilfe von Spenden finanziert werden.
Finanzielle Unterstützung benötigt auch der Herrnsheimer Heimatkreis: Im Heimatmuseum ist die vorhandene Elektroheizung defekt und kann aufgrund ihres hohen Alters nicht mehr repariert werden. Die Kosten für eine neue Gasheizung belaufen sich auf rund 9.300 Euro. OB Kissel überreichte der Heimatkreis-Vorsitzenden Silvia Gutjahr einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro. Über jeweils 1.000 Euro dürfen sich der MGV Abenheim und der DRK-Ortsverein freuen. Der Männergesangverein möchte in seinem Sängerheim einen Treppenlift für seine mobil eingeschränkten Mitglieder einbauen. Kostenpunkt: 14.000 Euro. 10.000 Euro hingegen werden beim DRK für neu vorgeschrieben Schutzkleidung, neue Spinde und die Renovierung des Umkleideraums fällig.
Abschließend bedachte der Stadtchef die Frauenselbsthilfegruppe nach Krebs für die Durchführung von Gymnastikkursen. Jedes Jahr bietet die Selbsthilfe solche Kurse für Erkrankte an. Für 25 Personen entstehen Kosten in Höhe von 4.200 Euro. Diese werden auf die Teilnehmer umgelegt; durch den Zuschuss verringert sich der „Teilnehmerbeitrag“.
Oberbürgermeister Michael Kissel als Vorstandsvorsitzender (Mitte vorne) der Stiftung RWE überreicht im Rathaus fünf Schecks im Wert von insgesamt 7.500 Euro an verschiedene Vereine und Institutionen.