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  • Di., 16. August 2022, 20:04 Uhr
    WORMS: 4.550 Euro spenden Initiator Timo Rokitta und Partner Markt REWE Rodriguez oHG an die Kinderklink des Klinikums

    Fünfter „Nibelungen Gravel Ride“ mit Rekord-Spende

    Von links: Kinderklinik-Chefarzt Univ.-Prof. Dr. Markus Knuf, Tanja Hammerle, Timo Rokitta und Mandy Rodriguez sind ob des Erfolges glücklich. Foto: Rudolf Uhrig

    Von Rudolf Uhrig › Erstmals gab es beim fünften „Nibelungen Gravel Ride“, der Anfang Juli vom PitPat aus (an der B 9, nähe Hornbach/Holzhof) startete, fünf Strecken: Von der Einsteiger-Runde mit 80/100 Kilometern und humanen 500 Höhenmetern über 120/150 Kilometer mit 900 Metern Anstieg bis zur anspruchsvollen 200er-Strecke mit über 1.500 Höhenmetern. Ja sogar auf die mit 517 Meter höchste Erhebung auf südhessischer Seite des Odenwaldes, den Melibokus, ging es. Summa summarum 3.500 Höhenmeter.


    Und wer den „Macher“ der Touren, Timo Rokitta, kennt, der weiß, dass ihn unterwegs raue Gravelpisten, schnelle Waldwege, schmale Trails und holprige Paves erwarten. Aber auch schöne Ausblicke, nämlich die Siegfried-Quelle in Grassellenbach, wo der Held der Nibelungensage von Hagen ermordet wurde.


    Damit die „Radler“, die mittlerweile aus vielen Ländern, sogar aus den USA anreisen, bei Laune, aber auch bei Kraft und Gesundheit bleiben, hatten sich Timo Rokitta und Partnerin Mandy Rodriguez mit ihrem Markt, REWE Rodriguez oHG, einiges einfallen lassen. Denn mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gabriele Orth-Arnold, Lukas von Schmude, Sandra König und Sohn Robin Rodriguez wurden die Verpflegungsstellen mit viel Obst, Getränken und „Kraftsnacks“  bestückt.  Gesponsert u.a. von REWE Rodriguez, aber auch Eichbaum und Coca Cola.


    Mit 300 Teilnehmern gab es beim fünften „Schotter-Rad-Event“ nun auch einen Rekord an Teilnehmern zu vermelden. „Beim ersten Lauf waren es 35“, das berichtet nicht ohne Stolz Initiator Timo Rokitta. Und er erzählt, „…dass der letzte der Fahrer, der ganz früh morgens um 7 Uhr startete erst gegen 23 Uhr zurück kam. Er hatte sich nicht verfahren, aber“, so Rokitta, „es beweist schon, dass es eine anspruchsvolle Tour ist.“ Das Team der Physikalischen Therapie vom Klinikum Worms stand aber auch am Abend noch für die wohltuende Massage zur Verfügung. Auch nach dem Genuss des leckeren Flammlachs, der u.a. auch im Startgeld von 30 Euro enthalten war, wie auch eine Tombola mit tollen Preisen und der Teilnehmer-„Nibelungen-Medaille.“


    Und dennoch haben Rodriguez und Rokitta gut gewirtschaftet, denn 4.550 Euro blieben übrig. Und die gehen nun auch traditionell als Spende an die Kinderklinik des Klinikum Worms.


    Zur Spendenübergabe war der Chefarzt Prof. Dr. Markus Knuf und Tanja Hammerle höchstpersönlich gekommen. „Denn jede Spende“, so Hammerle, „ist uns höchstwillkommen, ob nur wenige Euro oder auch wie jetzt diese tolle Spende.“ Auch der Arzt sieht es so, denn er kann damit „Lücken füllen“, die im normalen Budget nicht enthalten oder vorgesehen, aber dringend notwendig sind.

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