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  • Sa., 23. Juli 2022, 19:12 Uhr
    Rotary Club Worms: Förderpreis anlässlich eines Konzerts in der Bergkirche übergeben

    Für außerordentliche Leistungen

    Die Preisträger Samuel Langlitz und Benjamin Shofman mit Frederike Brüssermann, Co-Präsidentin des Rotary-Club Worms
  Foto: Rita Lodwig, Rotary-Club Worms


    Zum konzertanten Abschluss des Schuljahres lockte die Lucie-Kölsch-Musikschule der Stadt Worms das Publikum zu einem besonderen Konzert in die Hochheimer Bergkirche St. Peter. Pfarrerin Yvonne Siegel-Körper begrüßte als Hausherrin Gäste und Künstler und dankte gleich zu Beginn nicht nur für den musikalischen Genuss, sondern auch für den Benefiz-Zweck.

    Alle Einnahmen, immerhin 585 Euro, fließen in die Finanzierung der von der Bergkirchen-Gemeinde zu stemmenden Sanierung des Dachgebälks.
Den musikalischen Auftakt übernahmen Samuel Langlitz und Benjamin Shofman mit Henry Wieniawskis Etude-Caprice op. 18 Nr. 1. Ein langsames und hochemotionales Werk, das von den beiden 16-jährigen Geigern souverän vorgetragen wurden.
Im Anschluss daran überreichte Friederike Brüssermann, Co-Präsidentin des Rotary Club Worms, den diesjährigen Förderpreis an die beiden Nachwuchstalente.

    Mit dem Förderpreis, der mit insgesamt 2.500 Euro  dotiert ist, zeichnet der Rotary Club Worms junge Menschen aus, die auf ihrem Gebiet außerordentliche Leistungen erbringen und einen direkten Bezug zur Stadt Worms haben.
    Einen Förderpreis in dieser Höhe vergibt der Rotary Club Worms seit nunmehr 25 Jahren. In dieser Zeit wurden zahlreiche junge Akteure auf den Gebieten Musik, Kunst, Geisteswissenschaften und Sport in ihren beruflichen Laufbahnen unterstützt und gefördert. „Im Jahr des kleinen Jubiläums - nach 25 Jahren - war es den Mitgliedern besonders wichtig, auch in Zeiten ausbleibender Stiftungserträge den Förderpreis in voller Höhe zu vergeben und somit zuverlässig die Kultur der Stadt Worms gerade in schwierigen Zeiten zu stärken“ so die aktuelle Co-Präsidentin Friederike Brüssermann.

    Samuel Langlitz, Schüler von Olga Nodel an der Lucie-Kölsch-Musikschule, und Benjamin Shofman, der seinen Hauptfachunterricht an der Jungen Streicherakademie Mainz erhält, konnten beide schon zahlreiche Erfolge bei verschiedenen Wettbewerben und eine beachtliche Konzerterfahrung vorweisen.
Musikalischer Höhepunkt des Konzertes war zweifelsohne das Oktett in Es-Dur op. 20 für vier Geigen, zwei Bratschen und zwei Celli von Felix Mendelssohn Bartholdy. Das vortragende Ensemble bestand aus fortgeschrittenen Teilnehmern der Kammermusikfreizeit der Musikschule unter der Leitung von Olga Nodel.

    Die jungen Künstler interpretierten das anspruchsvolle Werk mit beachtlicher Reife. Mendelssohn komponierte das Oktett im Jahr 1825 im Alter von 16 Jahren, ebenso jugendlich wie die Mitglieder des Ensembles. Der Funke sprang über. Das Publikum war begeistert und erhielt den vierten Satz als gewünschte Zugabe. Ein wirklich besonderes Konzert.

     

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