„Dieses Gremium ist sehr wichtig, um Ideen auszutauschen, wie Barrierefreiheit umgesetzt werden kann – auch in den Köpfen“, erklärte Landrat Heiko Sippel bei der ersten Sitzung des Beirats für Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in der neuen Legislaturperiode.
Nach der Verpflichtung der neuen Mitglieder durch den Landrat stellten die bisherigen Sprecher des Ausschusses die Aktivitäten des Beirats in der vergangenen Legislaturperiode vor. Gösta Riemer, einer der Sprecher des Gremiums, berichtete von Ortsbegehungen im Landkreis.
Nina Becker, ebenfalls Sprecherin des Behindertenbeirats, betonte: „Menschen mit Behinderung gehören in die Mitte der Gesellschaft. Deshalb ist es wichtig, so früh wie möglich über Inklusion aufzuklären.“ Mit dieser Motivation habe Becker einige Schulen im Landkreis besucht und den Schülern von ihrem Leben mit Behinderung erzählt.
Beiratssprecher Reiner Jakobs berichtete, als Vertreter des Behindertenbeirats die Interessen Behinderter in den Runden Tisch Innenstadtentwicklung der Stadt Alzey eingebracht zu haben.
Landrat Heiko Sippel verwies auf die zahlreichen Vorträge von Experten, die der Behindertenbeirat in der Vergangenheit veranstaltet hatte. „Der Beirat für Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sensibilisiert die Öffentlichkeit in vorbildlicher Weise für Themen rund um Inklusion und Barrierefreiheit“, lobte Sippel.
Ein Vorhaben des Beirats für die neue Legislaturperiode ist unter anderem die Bewerbung der freiwilligen Aktion „Stille Stunde“ in Supermärkten im Landkreis. Dabei werden äußere Reize in den Märkten für kurze Zeit reduziert, beispielsweise indem die Musik leiser gestellt wird. Dies kommt beispielsweise Autisten zugute.
Beitrag aus der Rubrik