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Mi., 01. Juni 2022, 14:50 Uhr
WORMSER SCHWIMMCLUB POSEIDON: Podiumssilber für Laetitia und Artur Bury in St. Pölten
Für Challenge WM qualifiziert
Laetitia und Artur Bury in St. Pölten. Fotos: privat
Am vergangenen Wochenende waren die drei Burys des 1. Wormser Schwimmclub Poseidon e. V. noch bei der Challenge WM in Samorin in der Slowakei, dieses Wochenende stehen zwei von ihnen erneut an der Startlinie: Laetitia und Artur Bury belegten bei der Challenge in St. Pölten in Niederösterreich jeweils den 2. Platz ihrer Altersklasse und qualifizierten sich somit für die Challenge WM für nächstes Jahr.
Die Challenge in St. Pölten ist ein bereits jahrelang stattfindendes Event in Niederösterreich und deswegen sehr gut organisiert – ein Muss für alle Athleten. Geschwommen wurde in zwei Seen, dem Viehofner- und dem Ratzersdorfer See, welche durch einen circa 200 Meter langen Weg über die legendäre Holzbrücke voneinander getrennt sind. Der Radkurs begann auf der für Autos abgesperrten Autobahn, gefolgt von einer langen Flachpassage durch das Donautal und dem Hauptanstieg. Die Laufstrecke verlief in zwei Runden an der Traisen, wo die Athleten fast durchgehend von Zuschauern bejubelt wurden.
Persönliche Bestzeit
Artur dominierte von Anfang an seine Altersklasse und kam mit einer Schwimmzeit von unter 29 Minuten als zweiter nur 10 Sekunden hinter dem Führenden aus dem Wasser. Auch auf dem Rad verlief alles nach Plan: Er konnte seine Leistung abrufen, hat beim welligen Kurs kontrolliert gepaced und zeigte in den flachen Passagen eine effiziente Aerodynamik, was sich in der Geschwindigkeit von durchschnittlich über 40 km/h auswirkte. Er kam als dritter vom Rad und lief dann knapp hinter dem ersten auf Platz zwei. Mit der Zeit von 1:25:31 h lief Artur zum Schluss seine persönliche Bestzeit auf den Halbmarathon einer Mitteldistanz.
Für Laetitia lief das Rennen optimal. Mit zweieinhalb Jahren Wettkampfpause war dies ihre zweite Mitteldistanz überhaupt, bei der sie sich bereits enorm verbessert hat: Sie kam mit einer Schwimmzeit von 28:32 Minuten als zweite ihrer Altersklasse aus dem Ratzersdorfer See. Nach einem schnellen Wechsel ging es auf die Radstrecke, wo sie eine starke Radzeit von 2:46 h auf den Asphalt brachte und so ihren zweiten Platz verfestigte. Nach einem sehr guten Halbmarathon überquerte sie nach 5:05:21 h überglücklich und zufrieden die Ziellinie.