Lebendiger Weinberg sammelt insgesamt über 1.500 Euro für den guten Zweck
Für den Wünschewagen aufgerundet
Sie freuen sich schon auf den lebendigen Weinberg im kommenden Jahr. Von links: Sebastian Antz, ASB Geschäftsführer Ralf Hoffmann, Ortsvorsteher Johann Nock, Markus Schneickert, Sabrina Schneickert, Doris Prior, Klaus Fischer, Bastian Prior, Projektkoordinator Dirk Beyer.
„Aufrunden bitte“, hieß es an den verschiedenen Stationen des lebendigen Weinbergs in Leiselheim. Bei der erfolgreichen Premierenveranstaltung in den Weinbergen am und um den Trappenberg kamen durch diese Aktion 800 Euro für den Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) zusammen. Die Besucher waren aufgerufen, den zu zahlenden Betrag am jeweiligen Stand aufzurunden, um das Wünschewagen Projekt der Samariter zu unterstützen. Vor Ort hatten unter anderem auch die Caterer „Frollein Elfriede“, „Edita und Emil“ und Bernd Findt die Aktion unterstützt. Gemeinsam mit den weiteren Organisatoren konnte Leiselheims Ortsvorsteher Johann Nock jetzt einen symbolischen Scheck an ASB Geschäftsführer Ralf Hoffmann und Projektkoordinator Dirk Beyer übergeben.
Zur Freude aller Beteiligten blieb es nicht bei dem Betrag. Die Kollekte des ökumenischen Gottesdienstes von über 470 Euro kamen dem Wünschewagen ebenso zu Gute, wie die stolze Summe von 275 Euro, die das Weingut Schneickert in seinem Betrieb gesammelt hat. Insgesamt unterstützen die Verantwortlichen des lebendigen Weinbergs den Wünschewagen so mit über 1500 Euro. Bei der Spendenübergabe betonten Johann Nock und Ralf Hoffmann die gute Zusammenarbeit, nicht nur anlässlich des Festes. Beides freuten sich über die gute Resonanz bei den Besuchern. Im kommenden Jahr soll es eine Fortsetzung des lebendigen Weinbergs geben. Der ASB möchte gerne wieder unterstützen. Erste Überlegungen, gehbehinderten Menschen durch die Einrichtung eines Fahrservice die Teilnahme zu ermöglichen, gibt es bereits.
Die Spendensumme kommt unmittelbar den Fahrgästen des Wünschewagens zu Gute. Mit dem Wünschewagen ermöglicht der ASB schwerstkranken Menschen in der letzten Lebensphase einen letzten Wunsch. Die Wunscherfüllung ist dabei für den Fahrgast und eine Begleitperson kostenfrei. Durchgeführt werden die Fahrten durch ein ehrenamtliches Bordteam, das für den Einsatz auf dem Wünschewagen speziell geschult wurde.