Schüler der BBS Wirtschaft Worms spenden jeweils 570 Euro an den Gnadenhof und ASB-Kinderschutzdienst
Für die Kinder und die Tiere
Schüler spenden am Freitag für den guten Zweck: Jonathan Romero Marin, stellvertretender Schülersprecher (links), übergibt den Scheck an Anika Hapke vom ASB-Kinderschutzdienst und Lehrer Oliver Wingerter (2. von rechts), übergibt im Beisein von Schulleiter Frank Puschhof die gesammelten Spenden an Gnadenhof-Besitzerin Carry Lerch. Foto: Nico Gronau
VON LEONIE AHLERT | „Alljährlich sammeln die Schüler der BBS Wirtschaft Worms anlässlich ihrer Weihnachtsaktion Spenden in den eigenen Klassen. Inklusive der Kollekte eines Ökumenischen Gottesdienstes und einem anschließenden Kuchenverkauf, kam in diesem Jahr ein stolzer Betrag von 1.710 Euro für einen wohltätigen Zweck zusammen.
Partnerschule unterstützt
„Ein Drittel des gesammelten Geldes ging an unsere Partnerschule in Ruanda“, erzählte Schulleiter Frank Puschhof, der sehr stolz auf das starke Engagement der Schüler ist, „es wurde für neue Schulbücher genutzt.“
Die Regierung des Landes hatte im letzten Jahr die Amtssprache von Französisch in Englisch geändert, so wurden die alten Schulbücher ganz plötzlich unbrauchbar.
Für den Rest des Geldes wurden Vorschläge der BBS-Schüler gesammelt, für die in einem Klassensprecher-Treffen unter Vermittlung von Verbindungslehrer Oliver Wingerter demokratisch abgestimmt wurde. „Die Schüler sollten Wormser Organisationen vorschlagen, denn die Lokalität war uns hier sehr wichtig“, betonte Wingerter.
Schließlich entschied man sich für den Gnadenhof Worms und den ASB-Kinderschutzdienst. Der Konsens der Schüler war klar für die, die sich nicht alleine wehren können: für Kinder und Tiere.
Gnadenhof-Besuch
Mit 6,74 Euro pro Kopf hat die Klasse GK16 den ersten Platz unter den Top 3 der Spendenklassen belegt. Als Preis wünscht sich die Klasse einen Besuch des Gnadenhofes, dem High Chaparral-Besitzerin Carry Lerch freudig zustimmte. „Das wird ein schöner Nachmittag“, sagte sie, „ich werde die Schüler in den Alltag einbeziehen und sie dürfen sich ein eigenes Bild von der Arbeit am Tier machen.“
Großzügige Jugendliche
Auch Diplom-Psychologin und Abteilungsleiterin der Kinder- und Jugendhilfe, Anika Hapke, vom Kinderschutzdienst des ASB freute sich sehr über die Großzügigkeit der Jugendlichen: „Dass diese jungen Leute über uns Bescheid wissen, zeigt, dass wir unsere Arbeit gut machen. Diese Aufmerksamkeit bringt hoffentlich noch mehr Kinder und Jugendliche, die Schutz brauchen, auf den Weg zu uns.“