Geschwister-Scholl-Schule: Joint Venture mit den Inner Wheel Damen bringt 2.500 Euro ein
Für dringend benötigte Hardware
Die Inner Wheel Damen, Heidi Lammeyer und Hiltrud Tillmann (Präsidentin) hoben besonders die große Begeisterung der Schüler hervor. Foto: Rudolf Uhrig
VON RUDOLF UHRIG | Stefanie Meixner-Dönges, die Schulleiterin der Förderschule Geschwister-Scholl-Schule im südlichen Zipfel der Stadt klagt nicht. Obwohl an allen Standorten über 150 Schüler unterrichtet und betreut werden, ist die Schule medial gut aufgestellt.
„Gewiss nicht alle, aber etwa 100 Kinder werden durch den Digitalpakt Schule digital erreicht und versorgt“, sagt sie. „Allerdings umfasst dieser nicht alles an Hardware was man so braucht“ fügt die Klassenleiterin der Medienklassen, Melanie Konrad, hinzu "z.B. Kopfhörer und USB-Sticks.“ Die konnten nun aber dank Spenden – und eigenem Fleiß - angeschafft werden.
Dazu gab es zwischen der Schule und dem spendenwilligen Inner Wheel-Club Worms ein Joint Venture, die Jungs und Mädels der 8. Klasse der Schule begaben sich vor Weihnachten in den Werkraum um Holzarbeiten herzustellen.
Die Sechstklässler bastelten Fensterbilder oder andere kleine Kunstwerke; auch Adventskränze und Topflappen waren dabei. Inner Wheel verkaufte die so entstandenen Werke auf dem Weihnachtsmarkt. 2.500 Euro kamen zusammen; EWR schoss 500 Euro dazu, und nun können stolze 3.000 eben u.a. für die Anschaffung von Kopfhörern und USB-Sticks genutzt werden.
Die Inner Wheel Damen, Heidi Lammeyer und Hiltrud Tillmann (Präsidentin) hoben besonders die große Begeisterung der Schüler hervor, die mit tollen Feedbacks bedacht wurden und sich somit besonders wertgeschätzt fühlten, „es war ein tolles Erfolgserlebnis, aber auch für uns,“ berichteten die Club-Frauen. „Gerade auch in dieser Pandemie geprägten Unterrichtszeit, war es für uns eine sehr willkommene Abwechslung“, ergänzt Meixner-Donges. Die denkt aber schon an die nächsten Projekte und Anschaffungen: digitale Displays.
Aber sie sagt auch, dass diese alleine die Schulhefte nicht ersetzen oder verdrängen werden. „Ganz klar gehört dies heute zur Medienkompetenz dazu, aber Lesen und Schreiben können, sind aber dafür Grundvoraussetzung.“