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  • Fr., 09. Januar 2015, 16:31 Uhr | PR-Anzeige
    MdB Marcus Held besucht die Wormser Betriebe FIEGE und ROWE Mineralöle

    Für eine deutliche Stärkung des Produktionsstandorts Worms

    Marcus Held staunte über das hauseigene, voll automatisierte Pallettenlager der FIEGE Logistik Stiftung & Co. KG bei seinem Treffen mit dem Geschäftsführer für Industrielogistik Michael Suden.

    Bosch-Werkzeuge und der Wischmob von Vileda sind in Worms zu Hause – Gewissermaßen. Denn: Sowohl mit dem erfolgreichen Betrieb der weltweit größten Logistik- und Verteilungszentren für alle Elektrowerkzeuge und Zubehöre des Weltmarktriesen BOSCH als auch mit dem Zusammenbau und Transport von Deutschlands bekanntestem Haushaltsreinigungsgerät hat sich die FIEGE Logistik Stiftung & Co. KG nicht nur am Industrie- und Dienstleistungsstandort Worms etabliert – Vielmehr halten die Verpackungs- und Logistikexperten gleich an mehreren Standorten der Nibelungenstadt erfolgreich Kurs im nationalen und internationalen Wettbewerb. Davon überzeugte sich jetzt, im Rahmen einer seiner häufigen Info-Reisen, der SPD-Bundestagsabgeordnete Marcus Held bei einem ausgedehnten persönlichen Treffen mit dem Geschäftsführer für Industrielogistik, Michael Suden, vor Ort.


    „Es sind die optimale Verkehrsanbindung mit schnellem Autobahnzugang, guten Verbindungen im Öffentlichen Nahverkehr, die mittlere Reichweite zum Frankfurter Flughafen sowie der Bahnanschluss, die unser Bekenntnis zur strategisch idealen Wahl des Standorts an der Rheinschiene immer wieder auf´s Neue bekräftigen“, beantwortete Michael Suden.  „Was den Anschluss an die Deutsche Bahn angeht, sind wir mit einem hauseigenen Gleisanschluss und Güterbahnhof ausgestattet, der uns die punktgenaue Abfertigung für den direkten Weg auf der Schiene fit macht“, ergänzt Suden, der, ebenso wie Held, nur allzu gerne der mit zahlreichen Vorurteilen behafteten Branche der Logistik mit beeindruckendem Pragmatismus und unverrückbaren Tatsachen begegnet.


    „Neben der übertariflichen Lohnstruktur und der hohen Wertschätzung sowohl für qualifizierte Fachkräfte als auch für die voll umfängliche und faire Eingliederung ungelernter Kräfte, freut es mich besonders mit Nicole Ellenberg eine freigestellte Betriebsratsvorsitzende in den Reihen von Fiege zu wissen, die einvernehmlich mit der Geschäftsleitung immer das Wohl der 1 500 Arbeitnehmer vor Ort und somit auch des gesamten Unternehmens hat“, erklärte Held, der sich besonders von der im Februar 2014 erfolgten, deutschlandweit einzigartigen TÜV-Zertifizierung zum „TÜV-geprüften Ausbildungsbetrieb und der Internationalität der Fiege-Familie zeigte. Schließlich bezieht das innerbetriebliche Kommunikationskonzept jede und jeden Angehörigen der insgesamt 42 Nationalitäten, aus denen sich die Belegschaft rekrutiert, bedingungslos mit ein. „Ob Arabisch, Englisch, Russisch, Chinesisch oder jede andere Sprache, die bei uns als Muttersprache gesprochen wird – Ein individuelles Sprachprofil jedes einzelnen Mitarbeiters, das bei Betriebseintritt genau zugeschnitten wird holt die Menschen dort ab, wo sie stehen und optimiert unsere Abläufe“, berichtet Suden stolz von einem Kernmerkmal im Geheimnis der jüngsten Erfolgsgeschichte des 1873 im nordrhein-westfälischen Greven gegründeten Unternehmen mit insgesamt 11 000 Mitarbeitern an 200 Standorten in 17 Ländern.




    Mit dem Neubau im Langgewann für rund 50 Millionen Euro hat sich ROWE deutlich zu Worms als Standort und seiner Philosophie bekannt.

    Im Rahmen seines Besuchs der „ROWE Mineralölwerk GmbH“ ließ sich Held, als Mitglied des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Energie, durch den Gründer und Geschäftsführenden Gesellschafter des Schmierstoff- und Additivherstellers, Michael Zehe, noch stärker als bisher für die Herausforderungen und Missstände im Umgang mit mittelständischen Unternehmen sensibilisieren.


    „Es ist schlichtweg atemberaubend, mit welchem Unternehmergeist, welcher Bodenhaftung und Umsicht ROWE sich aus dem beschaulichen Flörsheim-Dalsheim erfolgreich und nachhaltig auf den Weltmarkt gekämpft hat und sich dort behauptet. Ich werde mich nach Kräften dafür einsetzen, dass behördliche Schranken und Genehmigungsdruck gerade mit Hinblick auf die mittelständisch `Kleinen´ nicht dafür sorgen, dass sich Deutschland seines beliebtesten und traditionsreichsten Arbeitgebers, des Mittelstands, zugunsten etablierter Wirtschaftsriesen entledigt“, versicherte Held im Rahmen eines gut dreistündigen persönlichen Gesprächs mit Zehe. „Seit wir begonnen haben 1995 ist es für uns in den ersten sieben Jahren ein buchstäblicher Kampf um die Existenz gewesen. Es ist maßgeblich an der Politik, Finanzverwaltungsstrukturen, das Bankengewerbe und die Risikobereitschaft des Staates derart umzustrukturieren, dass nicht mehr wenige sich die Taschen vollmachen, während das Gros im Mittelstand und bei den Jungunternehmern auf der Strecke bleibt. Eine Existenzgründung wie bei uns 1995 wäre heute schlichtweg unmöglich“, so Zehe, der sich als Mitglied im nationalen Verband der mittelständischen Mineralölhersteller, in der Europäischen Vereinigung unabhängiger Hersteller von Mineralölen und Schmierstoffen und im Senat der Wirtschaft Deutschland für diese Ziele stark macht.
    Mit Möglichkeiten zur Produktion von bis zu 200 000 Tonnen an Schmierstoffen und Additiven hält Zehes Unternehmen, dank der optimalen Struktur mit Tochterfirmen, einen Marktanteil von bis zu 13 Prozent bei Motorenölen und peilt einen Jahresumsatz 2014 von knapp 107 Millionen Euro an. 

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