Ministerin Höfken zur Ehrensenatorin der Stiftung Südwestdeutscher Zuckerrübenanbau ernannt
Für ihre dauerhafte Unterstützung
Umso mehr freute sich Kunz, dass die Überreichung der Urkunde nun nachgeholt werden konnte. Das Projekt „Zukunft Zuckerrübe“ konnte inzwischen erfolgreich beendet werden. Mehrere Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten sind unter anderem während seiner Laufzeit entstanden. Kunz wies jedoch darauf hin, dass die Forschungsarbeit im Grunde nie als abgeschlossen angesehen werden kann, da immer neue Entwicklungen den Zuckerrübenanbau vor immer neue Herausforderungen stellen. So gebe es aktuell neue Hinweise auf enorme Auswirkungen des Klimawandels durch Einwanderung und Vermehrung neuer Schädlinge und Krankheiten bei der Zuckerrübe.
Der Verband der Hessisch-Pfälzischen Zuckerrübenanbauer e.V. habe dazu ein Monitoring begonnen. „Zikaden sind auf dem Vormarsch und bringen eine neue Krankheit in bisher nicht bekanntem Umfang mit“, erklärte Kunz. Für den heimischen Zuckerrübenanbau stelle dies eine große Bedrohung dar. Die Anbauer seien daher auch weiterhin auf politische Unterstützung und eine unabhängige Forschung und Beratung angewiesen.