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  • Mi., 05. März 2014, 22:11 Uhr
    „IG Adventsfenster öffnen“ spendet 1.700 Euro an den Hilfsfond der evangelischen Kirchengemeinden Hamm und Ibersheim

    Für Menschen in vorübergehenden, finanziellen Notlagen

    Die Mitglieder der „IG Adventsfenster öffnen“ (v.l.n.r. Michael Kutzscher, Gotthard Weirauch, Helga Brutscher, Alfred Buchholz, Karin Kutzscher, Silvia Schlosser, Annemarie Reil, Hannelore Busch, Monja Seibert und Mirka Schiebeck) übergaben die stolze Summe von 1700 Euro an Pfarrer Thomas Höppner-Kopf (2.v.r.), der den Scheck stellvertretend für den Hilfsfonds entgegen nahm.


    Die stolze Summe von 1.700 Euro übergab die „Interessengemeinschaft Adventsfenster öffnen“ aus Hamm am Rhein an Pfarrer Thomas Höppner-Kopf. Dieser nahm den Scheck stellvertretend für den Hilfsfonds der evangelischen Kirchengemeinden Hamm und Ibersheim in Empfang. Unter dem Motto „Helfen, wenn keiner hilft“ unterstützt der Fonds überkonfessionell nur aus Spenden und Kollektenmitteln Menschen, die in eine vorübergehende akute finanzielle Notlage geraten sind.

    5.590 Euro in 5 Jahren
    Bereits im fünften Jahr gestalteten die Mitglieder der Interessengemeinschaft in der Vorweihnachtszeit für die Hammer Bürgerinnen und Bürger ein Adventsfenster. Seit Beginn der Aktion 2009 wurden mittlerweile 5.590 Euro gesammelt, die alle gespendet wurden. Meistens wird beim allerersten Treffen der Interessengemeinschaft festgelegt, welchem Zweck das Geld zukommen soll. 2013 fiel die Wahl auf den Hilfsfonds. „Hier ist das Geld auch gut angelegt“, sagt Annemarie Reil. „Wir möchten mit unserer Aktion unseren Ort unterstützen und etwas für Hamm und die Hammer tun“, erklärt sie weiter. „Mit unserer Spende an den Hilfsfonds bleibt das Geld auch in Hamm.“

    Annemarie Reil aus Abenheim als Initiatorin
    An 18 Terminen bis Heiligabend wurde feierlich ein Fenster geöffnet – ein Adventskalender zum Begehen eben. Die Idee dazu brachte Annemarie Reil aus Abenheim mit. Sie und ihr Mann Karlheinz sind die Initiatoren der Aktion in Hamm. „Die Fenster sind alle immer wunderschön. Alle geben sich nicht nur bei der Gestaltung größte Mühe, sondern auch mit der Bewirtung der Besucher“, berichten die Mitglieder der Interessengemeinschaft bei der Scheckübergabe begeistert.

    Bei der Ausgestaltung eines Fensters sind der Fantasie des Gestalters keine Grenzen gesetzt. Im letzten Jahr hatte sich irgendwie das Thema Märchen durchgesetzt, gesteht Karlheinz Reil im Rückblick. Er macht bei jeder Fensteröffnung Fotos und stellt nach Abschluss der Aktion für alle Teilnehmer eine DVD mit Fotos zusammen.

    Mittlerweile gibt es bei den Terminen Stammgäste, die bei jeder Fensteröffnung dabei sind. Beim Abschluss am 23.Dezember kamen sogar 150 Leute zur Fensteröffnung.

    Manch einer ist bereits mit der Gestaltung des Fensters für dieses Jahr beschäftigt, sodass Pfarrer Thomas Höppner-Kopf schmunzelnd bekennt: „In Hamm gibt es nicht nur fünf, sondern sechs Jahreszeiten.“

     

     

     

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