Die Volksbank Alzey-Worms spendet 5.000 Euro an die Kinderklinik / „Übungspuppe Paul“ für Training von Früchengeburt
Für „Paul“ fehlt nicht mehr viel
Spendenübergabe in der Kinderklinik. Von links: Dieter Steffen, Armin Bork, Prof. Dr. Heino Skopnik, Bernd Rissel und Sabine Hermsdorf. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Im Wormser Klinikum sind im vergangenen Jahr 1.900 Babys auf die Welt gekommen, 50 davon waren Frühgeburten, also Säuglinge, die vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche geboren werden. Hierbei geht es teilweise dramatisch zu und bei den eingeleiteten Maßnahmen darf kein Fehler passieren. Dies gelingt nur, wenn alle „Handgriffe“ sitzen und das Team als eingespielte Einheit funktioniert. Hierzu ist es wie bei allen Mannschaften notwendig, die Abfolgen zu üben. Um dies in Zukunft noch realistischer trainieren zu können, möchte die Kinderklinik eine Übungspuppe anschaffen, die den Namen „Paul“ trägt und von einer österreichischen Firma hergestellt wird. Im vergangenen Jahr hat der Leiter der Kinderklinik, Prof. Dr. Heino Skopnik, angefangen, für die Anschaffung zu werben und Spenden zu akquirieren. Der Preis für „Paul“ beträgt 54.000 Euro. Nach Aussage von Prof. Dr. Heino Skopnik sind jetzt schon 40.000 Euro an Geldern vorhanden, sodass in Kürze die Anschaffung erfolgen kann. Sehr passend kam daher die Spende der Volksbank Alzey-Worms in Höhe von 5.000 Euro.
Wunderwerk der Technik
Am Freitag überreichten die Volksbank-Vorstände Armin Bork und Dieter Steffen den Spendenscheck in Höhe von 5.000 Euro an Prof. Dr. Heino Skopnik und informierten sich im Rahmen ihres Besuchs in der Kinderklinik über die Einsatzmöglichkeiten der Übungspuppe. Dabei erfuhren sie, das „Paul“ nicht nur optisch wie ein Frühchen aussieht und etwa blau anlaufen kann, sondern auch voller Elektronik steckt und daher viele denkbare Schwierigkeiten nahezu perfekt simuliert. Alle Geburtsteams sollen zukünftig an der Übungspuppe ausgebildet werden. Dazu gehört auch, dass die Teams von erfahrnen Ärzten und Schwestern angeleitet werden, um so etwaige Schwachstellen abzustellen.
Armin Bork betonte, dass die Volksbank Alzey-Worms auch zukünftig für soziale, kulturelle, karitative und ähnliche gelagerte Projekte spenden möchte. Ergänzend fügte Armin Bork an, dass die 5.000 Euro dadurch zustande kamen, weil die Volksbank darauf verzichtete, den Kunden kleine Präsente zum Geburtstag zu schenken, sondern die gesparten Gelder sammele und dann spenden. Eine Vorgehensweise, die bei den Kunden gut ankomme.