Di., 24. September 2013, 12:00 Uhr
Finanzielle Unterstützung der Kanalsanierung in Gimbsheim durch die Landesregierung
Für eine ökologisch notwendige Maßnahme
Auf Grundlage eines im Jahr 2012 erstellten Generalentwässerungsplanes nach vorheriger Untersuchung der gesamten Ortskanalisation in der Gemeinde Gimbsheim, hat sich ein größerer Sanierungsbedarf in dem 50 Jahre alten Kanalnetz aufgezeigt. Die Kanalsanierung wird sowohl aus hydraulischen Optimierungsgründen als auch auf Grund von wesentlichen Schadensbildern notwendig. Die Gesamtmaßnahme beläuft sich gemäß einer Kostenschätzung des beauftragten Ingenieurbüros Monzel-Bernhardt aus Rockenhausen auf rund 2,8 Millionen Euro.
Im ersten Sanierungsabschnitt wurden die Erneuerungsmaßnahmen in der Alsheimer-, Rathaus- und Hauptstraße öffentlich ausgeschrieben und bereits vergeben. Der Baubeginn wird voraussichtlich in der 41 Kalenderwoche erfolgen und die Baukosten belaufen sich für diesen Abschnitt auf rund 900.000 Euro.
Weitere 400.000 Euro vom Land
Wie nun die Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp Bürgermeister Kiefer mitteilte, wird über ein bereits bewilligtes Landesdarlehen in Höhe von 680.000 Euro hinaus, nunmehr eine zusätzliche Bezuschussung in Höhe von 400.000 Euro seitens des Landes für diese Maßnahme zugesagt.
Bürgermeister Kiefer bedankt sich beim Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten, das es ermöglicht hat, mit den entsprechenden Landesmitteln, eine ökologisch notwendige Maßnahme mit einem reduzierten Eigenkapital zu finanzieren. Die Landesmittel entlasten letztendlich die Solidargemeinschaft der Gebührenzahler in der Verbandsgemeinde Eich.