SPD-Bundestagskandidat Marcus Held informiert sich im Caritas-Stadtteilbüro in der Mainzer Straße
Für Viele ein „Notnagel“
„Durch die engagierte Arbeit der Caritas hat sich in den zurückliegenden Jahren im Wormser Nordend viel getan“, urteilte der SPD-Bundestagskandidat Marcus Held nach seinem Besuch im Stadtteilbüro in der Mainzer Straße Ecke Radgrubenweg.
Caritasdirektor Georg Diederich, Fachbereichsleiter Georg Bruckmeier und Tanja Lemper erläuterten den SPD-Politiker sehr ausführlich die historische Entwicklung des Wormser Nordens und die damit verbundenen Problemstellungen im sozialen Bereich.
Caritas bietet Hilfestellungen
Die Aufgabe der Caritas im „Viertel“ ist es, Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu beraten und ihnen Hilfestellung zu geben. Dass dies erfolgreich war uns ist zeigen die statistischen Werte, die sich in den letzten Jahren positiv entwickelt haben. Gerade im Bereich der Bildung wurden viele junge Menschen auf einen positiven Weg gebracht, was Marcus Held als sehr beeindruckend empfand.
Mittel- und langfristig sollte eine ganzheitliche Betreuung durch die Caritas möglich sein, denn die vielseitigen Angebote im Wormser Norden sind durch unterschiedliche historische Gegebenheiten entstanden und befinden sich an unterschiedlichen Stellen.
So besichtigte Held mit den Caritasvertretern nicht nur das Stadtteilbüro sondern auch die Spiel- und Lernstube sowie die ärztliche Anlaufstelle für Bedürftige.
Seit 2008 kümmert sich dort Dr. Eva Hess mit sechs weiteren Medizinern aus Worms um das Wohlbefinden der Ärmsten. „ Ich finde einen solchen ehrenamtlichen Einsatz beispielhaft, denn leider leben hier viel zu viele Menschen in einer prekären Armutslage. Hier darf die Politik nicht weg schauen und muss sich den Ärmsten im eigenen Land sehr viel intensiver annehmen“, betonte Held.
Dass dies dringend erforderlich ist wurde bei seiner Besichtigung des Obdachlosenheimes in der Hafenstraße deutlich, „wo die Verhältnisse teilweise unter aller Würde liegen. Der ehrenamtliche Ärztliche Dienst der Caritas ist dort für viele Menschen der letzte Notnagel“, bewertete Held abschließend.