Chorgemeinschaft 2012 Worms-Horchheim: Gelungenes Konzert in der Heilig-Kreuz-Kirche
Gänsehautfeeling am Dritten Advent
Der Gemischte Chor mit Thomas Adelberger vor dem Altar der Heilig-Kreuz-Kirche. Foto: Markus Holzmann
„Oh wie schön ist es, endlich wieder ein Konzert vor Publikum geben zu können“ – das was viele Sänger dachten, sprach Thomas Scholz, der Vorsitzende der Chorgemeinschaft 2012 Worms-Horchheim e.V., bei seiner Begrüßung zu „Einer Stunde Musik zum dritten Advent“ aus. Unter diesem Motto hatte der Verein als Höhepunkt und Abschluss des Jubiläumsjahres „10 Jahre Chorgemeinschaft“ in die Heilig-Kreuz-Kirche eingeladen. „Draußen ist es kalt, hier drin ist es kalt, aber wir wollen ihnen mit unserem Gesang die Herzen wärmen“, so Scholz und das taten dann auch die fünf Formationen des Vereins.
Die unterschiedlichsten Facetten der Musik brachten der Frauen- und der Gemischte Chor unter Leitung von Thomas Adelberger zu Gehör. Da die Lieder aus Taize, das traditionelle „Maria durch ein Dornwald ging“, dort verschiedene Stücke aus dem Oratorio de Noël (deutsch: „Weihnachtsoratorium“) des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns, das „Vater unser“ von Hanne Haller oder das lustige „Bald ist Weihnachtszeit“, das den lauten Beifall des Publikums brachte.
Einige sanfte Seitenhiebe auf den rastlosen Advents-Kommerz ließ das Männerensemble Six for one mit Thomas Kulzer beim Lied „Merry christmas allerseits“ von Udo Jürgens
erklingen. Die Männer wussten aber auch mit dem Gospel „Good News“ und „Lullabye“ zu überzeugen.
Stimmgewaltig intonierte der Männerchor (Leitung Thomas Kulzer) unter anderem, passend zur Wetterlage, „Leise rieselt der Schnee“ und ließ die „Weihnachtsglocken“ beim „Weihnachtsläuten“ erklingen.
Ungewöhnlich der Beitrag von Kulzer‘s modernen Chor „Cantiamo“, der Udo Lindenbergs „Wir ziehen in den Frieden“ mit Zitaten aus dem Grundgesetz zu Gehör brachte, aber auch mit „African Noel“ und „Christmas Lullabey“ zu gefallen wusste.
Den fulminanten Abschluss stellte das gemeinsam von den Chören und den Besucher:innen gesungene „O du fröhliche“ das Gänsehautfeeling erzeugte.