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So., 16. August 2015, 23:18 Uhr
Mit einem knappen 20: 17 Sieg gegen Ingolstadt sicherten sich Frankfurts Footballer den Titel in 2. Liga Süd / Relegation gegen Bundesliga-Schlusslicht
Galaxy feiert vor 7.000 Zuschauern Meisterschaft
Die Frankfurt Galaxy (lila Trikots) siegte mit 20:17 gegen die Ingolstadt Dukes. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Die Frankfurt Galaxy holte sich am Sonntagnachmittag vor 7.000 restlos begeistern Zuschauern im Frankfurter Volksbank-Stadion mit einem 20:17 (7:0/10:0/0:0/3:17) Sieg gegen die Ingolstadt Dukes die Meisterschaft in der 2. Football Bundesliga Süd. Zwar müssen die Hessen noch drei Spiele austragen, doch ist ihnen der Titel nicht mehr zu nehmen. Die Galaktischen haben damit alle ihre bisherigen elf Saisonspiele gewonnen. Eine beeindruckende Leistung. Doch so richtig ernst wird es jetzt in den beiden Relegationspielen gegen das schlechteste Team aus der 1. Bundesliga Süd. Dies können die Marburg Mercenaries, die Rothenburg Knights oder die Rhein-Neckar Bandits aus Mannheim sein. Die Termine sind entweder der 19. oder 20. September und der 3. oder 4. Oktober. Der Sieger aus beiden Partien wird in der nächsten Saison in der 1. Bundesliga Süd antreten.
Lange Pause
Zwar ist es für Frankfurt schön, schon am Sonntag den Titel in der 2. Bundesliga Süd geholt zu haben, doch nun drei Spiele ohne Wert austragen "zu müssen" ist sicher kein Vorteil. Besser wäre es gewesen, wenn das Team bis zum Schluss in Anspannung geblieben wäre. Doch Miesmachen gilt am Sonntag nicht, denn jetzt wird in der Mainmetropole erst einmal kräftig gefeiert. Der Aufstieg kommt später! Und dann wird erneut und richtig gefeiert.
Knapper Sieg gegen Ingolstadt
Das Match am Sonntag zwischen Frankfurt und dem härtesten Konkurrenten aus Ingolstadt war die erwartet schwere und knappe Partie, die Frankfurt denn auch nur hauchdünn mit 20:17 Punkten gewann. Dabei sah es nach der ersten Halbzeit noch so gut aus. Trotz Dauerregen konnte die Galaxy früh Akzente setzen und führte nach dem ersten Viertel bereits mit 7:0 Punkten. Und als es nach dem zweiten Viertel zur Halbzeitpause gar schon 17:0 für die Hessen stand, war die lila-organge Welt der 7.000 Fans in Ordnung. Die Partie schien gelaufen und der Titel sicher zu sein.
Die Ingolstadt Dukes kamen aber bärenstark aus der Kabine zurück und drückten der Partie nun ihren Stempel auf. Zwar fielen im dritten Viertel noch keine Punkte und es stand weiterhin 17:0 für Frankfurt, doch dies sollte sich im letzten Abschnitt ändern. Sofort nach dem Anpfiff verkürzte der Ingolstädter George Robinson auf 6:17 und auch Jerome Morris gelang der Kick durch die Torpfosten, sodass es nur noch 17:7 für die Galaxy stand. Knapp sechs Minuten vor dem Schlusspfiff verkürzte der Ingolstädter Jerome Morris mit einem 33 Yard langen Field Goal-Kick auf 10:17 Punkte. Die Galaxy konterte jedoch mit einem 29 Yard langen Field Goal durch Rene Mölls und es stand 20:10 für Frankfurt. Jetzt waren nur nur noch 44 Sekunden zu spielen und die Hessen hatten schon mehr als ein Hand am Pokal. Doch das Unglaubliche geschah, die Galaxy verliert den Ball und Ingolstadts Linebacker Kenneth Telfair erzielte einen weiteren Dukes-Touchdown und auch der Extrapunkt saß, sodass die Galaktischen nur noch 20:17 führten. Jetzt setzte Ingolstadt alles auf eine Karte und probierte einen Onside-Kick, wollte also sofort wieder in Ballbesitz kommen, doch dies misslang, weil die Oberbayern den Ball bereits innerhalb der verbotenen 10-Yard-Zone aufnahmen. Die korrekte Entscheidung der Unparteiischen war, dass die Galaxy den Ball erhielt und die Zeit bis zum Titelgewinn nur noch herunterlaufen lassen musste. Jetzt stand das Volksbank-Sation Kopf und die Fans feierten frenetisch ihre "Men in Purple"