Neue Fußgängerampel in Neuhausen zwischen John-F.-Kennedy-Straße und TuS-Sportgelände in Betrieb
Gaustraße jetzt gefahrlos überqueren
Ortsvorsteher Uwe Merz nimmt im Beisein von Baudezernent Uwe Franz (links) und Elisabeth Augustin (rechts), zuständige Sachbearbeiterin der Verwaltung, die Fußgängerampel in Betrieb.
Ortsvorsteher Uwe Merz wurde nun die ehrenvolle Aufgabe zuteil, die neue Fußgängerlichtsignalanlage (Fußgängerampel) in der Gaustraße auf Höhe des Sportgeländes der TuS Neuhausen in Betrieb zu nehmen. Bereits im Jahre 2005 hatte der Neuhauser Ortsbeirat einen Prüfantrag für die Einrichtung einer sicheren Fußgängerquerung in der Gaustraße zwischen John-F.-Kennedy-Straße und der Zufahrt zum Parkplatz der TuS Neuhausen gestellt. Eine damals erfolgte Verkehrszählung hatte jedoch ergeben, dass die nach der Richtlinie für die Anlage von Fußgängerüberwegen geforderte Anzahl an Fußgängern nicht nachgewiesen werden konnte – der Antrag musste von der Verwaltung somit abgelehnt werden.
Inzwischen habe das Verkehrsaufkommen jedoch deutlich zugenommen, berichtet Baudezernent Uwe Franz, nicht zuletzt aufgrund der 2008 entstandenen Supermärkte am Kreisel Gaustraße/Von-Steuben-Straße. Der Ortsbeirat erneuerte seinen Antrag deshalb. Eine weitere Verkehrszählung im Jahre 2014 ergab, dass sich die Fußgängerquerungen in der Gaustraße seit der letzten Verkehrszählung insbesondere in den Nachmittagsstunden verdoppelt haben. Insgesamt hat sich die Verkehrsbelastung um 15 Prozent erhöht. Bei einer Verkehrsbelastung von mehr als 750 Kraftfahrzeugen in den Spitzenzeiten empfiehlt die Richtlinie für die Anlage von Fußgängerüberwegen sogar eine Fußgängerampel, damit Fußgänger die Straße sicher queren können. 2016 wurden die erforderlichen Haushaltsmittel für die Errichtung einer Fußgängerampel in Höhe von 39.000 Euro freigegeben, sodass der Bau im Dezember vergangenen Jahres beginnen konnte.
Vor wenigen Tagen dann konnte Ortsvorsteher Merz die Ampelanlage in Betrieb nehmen. „Ich freue mich speziell für die Kinder und Jugendlichen, aber auch für die vielen Senioren in diesem Wohngebiet, die jetzt gefahrlos die Gaustraße überqueren können“, gilt sein Dank der Verwaltung und der ausführenden Firmen, dem Ingenieurbüro Schlothauer und Wauer, der Firma Schmidt Tiefbau und der AVT Stoje GmbH. Gemäß dem Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) wurde die Ampel barrierefrei ausgebaut und mit einer Blinden- bzw. Sehbehindertensignalisierung ausgestattet. Was nun noch fehlt, ist die Asphaltdecke auf dem Geh- und Radweg. Diese soll aufgebracht werden, sobald die Witterung beständig ist.