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  • Do., 14. August 2014, 11:11 Uhr
    Polizei mit besonderer Kontrolle / Betrüger auf Autobahn unterwegs

    Gefährliches Duo auf A 61 gestoppt

    (A 61 Rheinhessen, Gefährliches Duo gestoppt)

    Die Flucht zu Fuß half einem hochgradig heroinabhängigen 35-Jährigen auch nicht weiter, als er und sein Beifahrer heute am frühen Morgen auf der A61 von der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim angehalten wurden. Die Beiden waren aufgefallen, weil sie mit Fernlicht fuhren und trotz sehr geringer Geschwindigkeit den Streifenwagen partout nicht überholen wollten. Kaum gaben die Beamten an der Abfahrt Alzey Anhaltezeichen, stoppte der Mann aus Bruchsal seinen Nissan einfach auf der Fahrbahn und sprang ins Gebüsch. Ein herbeigerufener Diensthund brauchte allerdings nur kurz zu bellen, um ihn wieder hervorzulocken.

    Ungewöhnlich war auch der Ablauf der nachfolgenden Blutentnahme. Weil seine Venen vom Heroinkonsum bereits so zerstochen waren, suchte sich der 35-Jährige selbst eine freie Stelle für die Nadel. Einen Führerschein hatte er schon lange nicht mehr. Deshalb sei er auch nicht die ganze Strecke gefahren sondern habe das Steuer erst 15 Minuten vorher von seinem 42-jährigen Beifahrer übernommen, weil der beinahe eingeschlafen wäre. Der Mann aus der Melanchthonstadt Bretten stand ebenfalls deutlich unter dem Einfluss von Drogen.

    Im Pkw fand die Polizei dann auch noch einige Gramm des gefährlichen Rauschgiftes. Eine ganze Reihe von Anzeigen ergänzen jetzt das Strafregister des polizeibekannten Duos.

    (A61 Rheinhessen,  Betrüger auf der Autobahn)

    Gleich zweimal versuchte gestern der Fahrer eines angeblich mit einer Panne liegengeblieben Pkw an das Geld hilfsbereiter Autofahrer zu gelangen. Das erste Mal hatte er am frühen Nachmittag eine Frau am Autobahnkreuz Alzey angehalten und ganz unverblümt nach Geld gefragt. Die Frau ließ sich nicht irritieren und informierte sofort die Polizei. Gegen Abend meldete ein weiterer Autofahrer, dass ihm soeben von einem Unbekannten an gleicher Stelle ein angeblich echter Goldring als Pfand angeboten wurde, wenn er mit einem kleinen Geldbetrag für Benzin aushilft.

    Der Autobahnpolizei Gau-Bickelheim ist diese Masche nicht unbekannt. Der angebliche Goldschmuck entpuppt sich später immer als billiges Messingimitat und wird deshalb auch „Autobahngold“ genannt. Die Täter versuchen möglichst harmlos, häufig mit angeblicher Familie aufzutreten. In diesem Fall saß im Fahrzeug noch ein Kleinkind. Der Unbekannte soll ca. 50 Jahre alt und mit einem dunklen Audi unterwegs gewesen sein.

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