SCHULWEGSICHERHEIT: Tipps und Empfehlung der Polizei Rheinland-Pfalz
Gefahren erkennen und vermeiden
Auf dem Weg zur Schule sollten vielbefahrene Straßen ohne Ampeln und schlecht einsehbare Ausfahrten vermieden werden. Foto: pexels
LKA-RP: Mainz (ots) - Das neue Schuljahr heißt für zahlreiche Kinder in Rheinland-Pfalz, die Gefahren eines neuen Schulweges zu erkennen und zu vermeiden. Vielbefahrene Straßen ohne Ampeln, schlecht einsehbare Ausfahrten und Unaufmerksamkeit sind nur einige dieser Gefahrenquellen. Im vergangenen Jahr waren Kinder unter 14 Jahren in 1.434 Verkehrsunfälle in Rheinland-Pfalz verwickelt. Dabei wurden im vergangenen Jahr 1.248 Kinder verletzt, davon 183 schwer. Erfreulicherweise kam 2019 in Rheinland-Pfalz kein Kind durch einen Verkehrsunfall ums Leben. Um den Weg zur Schule für Kinder möglichst sicher zu machen, können Eltern, Schüler und Lehrende einige wichtige Tipps beachten.
Die Polizei Rheinland-Pfalz empfiehlt:
- Seien Sie immer bremsbereit und verringern Sie Ihre Geschwindigkeit deutlich, sobald Sie Kinder am Straßenrand sehen.
- Denken Sie immer daran: Erwachsene haben eine Vorbildfunktion. Durch das Verhalten erlernen Kinder das richtige und sichere Verhalten im Straßenverkehr.
- Der kürzeste Schulweg ist nicht immer der sicherste. Wählen Sie den Schulweg so, dass Ihr Kind möglichst selten die Straße überqueren
muss. Wenn doch, dann vorzugsweise an Kreuzungen und Einmündungen mit
Fußgängerampeln oder Zebrastreifen.
- Üben Sie mit Ihrem Kind rechtzeitig den Schulweg ein und besprechen Sie die Gefahrenstellen.
- Setzen Sie Ihr Kind nicht unter Zeitdruck und schicken Sie es nicht zu früh auf den Weg.
- Zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr tragen auch helle Kleidung und Reflektoren bei - insbesondere in der "dunklen Jahreszeit". Denn so werden die Kinder von den anderen Verkehrsteilnehmenden besser wahrgenommen.