Do., 16. Mai 2024, 10:03 Uhr
WARBEDE FRAUENNOTRUF: Einrichtung solidarisiert sich mit LSBTIQ*-Community / Vernetzung mit Fachstellen wird ausgebaut
Gegen Hasskriminalität, Gewalt und Unterdrückung
Am 17. Mai, dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT), erinnern Menschen weltweit an den Tag, an dem Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestrichen wurde.
„Personen der LSBTIQ*-Community sind in besonders hohem Maße von (sexualisierter) Gewalt und Diskriminierung betroffen. Sexualisierte Gewalt hat zum Ziel, Frauen und alle, die von Geschlechternormen abweichen, zu unterdrücken und ihnen zu schaden“, erklärt Anaïs Ndiminnha vom Warbede Frauennotruf Worms. Darum möchte sich der Warbede Frauennotruf mit allen Betroffenen solidarisieren.
Frauennotrufe diskutieren schon seit längerem, das Angebot der Fachberatungsstellen gegen sexualisierte Gewalt für trans*-, inter* und nichtbinäre Personen zu öffnen und haben sich deshalb auf den Weg eines Öffnungsprozesses gemacht. Es braucht aber auch spezialisierte Anlaufstellen für queere Personen, weshalb die Warbede Frauennotrufe die Vernetzung mit spezialisierten Fachstellen für die LSBTIQ*-Community ausbauen.