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  • Do., 23. Januar 2020, 15:04 Uhr
    HSG Worms: Die Wormser Drachen spielen am 26. Januar um 18 Uhr gegen Zweibrücken / Abfahrt des Fanbusses um 15 Uhr am BIZ

    Gegner der gehobenen Kategorie wartet!

    Mit einem überzeugenden Auswärtssieg und einer Serie von drei Siegen nacheinander reisen die Wormser Drachen am Sonntag, dem 26. Januar, zum nächsten Auswärtsspiel um 18 Uhr in der Handball-Oberliga.

    Im zweiten von vier aufeinanderfolgenden Duellen in fremder Halle wartet mit der VTZ Saarpfalz ein Gegner der gehobenen Kategorie. Auch wenn der Drittligaabsteiger aus Zweibrücken mit 16:16 Punkten weniger Zähler auf dem Konto hat, als man hätte vor Saisonbeginn vermuten können, weiß Marco Tremmel um die Qualitäten des Gegners. Der Trainer der HSG Worms sagt vor dem Spiel: „Das spricht für die Ausgeglichenheit der Liga, wo mit Ausnahme der Tabellenspitze und dem Tabellenende alle Mannschaften total dicht beieinander sind. VTZ ist eine starke Mannschaft, bei der sich in der Winterpause einiges getan hat.“

    Reichlich Veränderungen beim Gegner
    Tatsächlich verrät ein Blick in die Presselandschaft der Rosenstadt, dass dort zwischen dem letzten Spiel in 2019 und der ersten Partie im neuen Jahr reichlich Veränderungen stattfanden. Auf der Bank hat nach Jahren Erfolgstrainer Daniel Grigic seine Mannschaft, die er von der Oberliga in die 3. Liga geführt hat, verlassen. Für ihn rücken mit dem Trainer-Duo Philip Wiese und Kai Schumann zwei VTZ-Gesichter nach. Philip Wiese bereitete den Wormser Drachen während seiner Aktivenzeit im Rückraum stets große Probleme. „Das ist auch weiterhin das Prunkstück der Mannschaft, der torgefährliche Rückraum“, sagt HSG-Trainer Marco Tremmel über den kommenden Gegner. Ein Vergleich zum Hinspiel, das Zweibrücken nach großem Kampf beider Seiten gewann, werde mit Blick auf das Rückspiel allerdings schwierig.

    Neben dem neuen Trainergespann an der Seitenlinie sei auch der Weggang von Kreisläufer Patrick Bach ein Element, welches das Zweibrücker Spiel verändern werde. „Ungeachtet dessen müssen wir die Schlüsselspieler konsequent verteidigen, dahinter steht auch nach der ereignisreichen Winterpause kein Fragezeichen“, unterstreicht Marco Tremmel und warnt vor den Zweibrücker Rückraum-Assen Tom Paetow und Martin Mokris. Diese gelte es permanent unter Druck zu setzen, um den Angriff des Gengers auf dem Rhythmus zu bringen. „Wir haben in Dillingen gezeigt, dass wir Balleroberungen in schnelle Tore ummünzen können. Und einfache Tore tun uns natürlich gut, die haben uns in der Hinrunde in vielen Spielen einfach gefehlt“, sagt Marc Tremmel.

    Trainer baut auf Außenspieler
    Was Tore aus dem Tempospiel angeht, baut er in erster Linie auf seine Außenspieler Luca Steinführer, Marvin Seyfried und Tim Freitag, die sich, wie die gesamte Mannschaft, in guter Frühform beim 37:22-Sieg in Dillingen präsentierten. Um ein Zweibrücken bestehen zu können, braucht es laut Marco Tremmel aber auch eine Topleistung aus dem gebundenen Spiel heraus. Zweibrücken traditionell eine gut organisierte und körperlich agierende Verteidigung. Mit Robin von Lauppert auf dem Spielmacher-Position präsentierten sich die Wormser Drachen zuletzt stark im Kombinationsspiel. Denn die Nebenleute links und rechts auf den Halbpositionen funktionierten allesamt.

    „Wir müssen uns aber bewusst sein, dass wir nicht gegen Dillingen spielen. Das heißt unsere Passqualität muss gegen VTZ 60 Minuten auf einem hohen Niveau sein. Außerdem müssen richtige Entscheidungen treffen und keineswegs in Hektik verfallen, wenn Zeitspiel drohen sollte. Und da wir endlich wieder einen gelernten Rechtsaußen zur Verfügung haben, müssen wir die breite des Spielfelds nutzen um die gegnerische Abwehr auseinanderzuziehen. Dann können wir auch im Rückraum Abschlüsse suchen und in die Tiefe gehen“, sagt Marco Tremmel, der wahrscheinlich mit der gesamten Kaderstärke nach Zweibrücken reisen kann.

    Ein Fragezeichen steht noch hinter Abwehrchef Julius Herbert, der weiter Probleme am Auge hat. Darüber hinaus konnte Linksaußen Marvin Seyfried nur eingeschränkt trainieren aufgrund von Problemen an der Wade. Janis Hafer fällt wegen Rückenprobelmen definitiv aus. Ansonsten sind alle fit und einsatzbereit.

    Die Wormser Drachen ermöglichen es allen Fans mit den Fanbus mitzureisen. Der Bus fährt am Sonntag um 15 Uhr auf dem Parkplatz des Wormser Bildungszentrums ab.

    Weitere Infos unter http://hsgworms-handball.de
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