
Über 100 Teilnehmer fanden sich am Samstag in der Black Belt Kampfkunstakademie zum jährlichen Wettkampfauftakt in den Kategorien Formen, Sportwaffen, Pointfighting und Belt Fight ein. Als Gastschule begrüßte die Kampfkunstakademie die Budo Taekwondo Gruppe vom Alisa Kinder Zentrum Worms unter der Leitung von Budosportpädagogin Doris Vögeli.
Vom Weißgurtanfänger mit 3 Jahren bis hin zu den Danträgern ließen es sich die Schüler nicht nehmen, sich im fairen Wettkampf zu messen. Mit den traditionellen Formen begannen die Wettkämpfe auf 4 Kampfflächen. Hier zeigten in der Klasse 3 bis 6 Jahre Max Hartmann, Matthias Conrady und Marie Hussong ihr Können.
Das Belt Fight ist für viele der erste Weg hin zum Wettkampf: sich auf neue Situationen und Anforderungen schnell einzustellen, Verhaltensveränderungen vornehmen, Gefühle situationsangemessen zu steuern und die Perspektive wechseln zu können, gehören zu einem erfolgreichen Wettkämpfer der Schule. Hier wird die Notwendigkeit von gewinnen und verlieren können sehr deutlich an den Schüler zurück gespiegelt. Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Zu den besten Kämpfern zählen: Louis Baumgärtner, Tim Eberhardt, Conner Endler, Maximilian Fechtner, Max Hartmann, Fabian Karl, Felix Kulas, Aydin Selcuk, Alma Yapewo und Dassi Djuidje Kouam.
Kobudo (alter Weg der Waffen). Beim Sportwaffenformen-Wettkampf kommen traditionelle Bauernwaffen zum Einsatz. Wie zum Beispiel der Langstock, hier zeigte Leon Römer die beste Leistung. Mit den Kali (zwei kurze Stöcke) siegte Leander Deubert. Mit der Waffe der Samurai, dem Katana, überzeugte Jean-Luca Marte. Mit den Kama (Reissichel) eroberte sich Maxim Hinkel Platz eins. Noelle Gutperle und Lucia Correia konnten mit dem Fächer aufzeigen, dass man sich fast mit jedem Gegenstand verteidigen kann.
Unter dem Motto: Wenn die Guten nicht kämpfen, dann gewinnen die Schlechten, war die Teilnahme an den Pointfigting-Wettkämpfen riesengroß. Und verlangte den Teilnehmern alles ab, was ein Taekwondo Schüler über die Jahre in jeder einzelnen Stunde lernt. Gerade die Altersgruppe 6 bis 10 Jahre zeigte wie einfach es sein kann, Kindern einen kultivierten Wettkampf nahe zu bringen.
Bis hin zu den Dan-Graden wurde gekämpft, gewonnen und gelernt. So richtig verloren hatte keiner, denn alle die sich solchen Zweikampf-Herausforderungen stellen, wachsen an den Aufgaben. Man ist erfolgreich oder man lernt, wie man es besser machen kann. Die besten Kämpfe zeigen: Alexander und Maxim Erlin, Jana Felde, Lucas Listmann, Julien Mahr, André Schogin, Tibor Senn und Sophie Unkelbach.
Der große Zusammenhalt zeigte sich dann aber bei der gemeinsamen Siegerehrung im Anschluss. Alle Kämpfer sowie deren Eltern, Bezugspersonen und Zuschauer lauschten den Rückmeldungen durch die Lehrer Uwe Mandler, Dana Ulrich sowie Pamela Reis und Lara Blaese. Alle Kämpfer verabschiedeten sich so in ein zufriedenes, erfolgreiches und lehrreiches Wochenende.