Fräulein von Flersheim mit Gefolge trotzen dem Regenwetter bei „Flörsheim-Dalsheim schenkt ein“
Gelungene Mischung aus Moderne und Tradition
Mit den zahlreichen Majestäten fand das Fest einen würdigen Auftakt.
Da staunte Susanne „Fräulein von Flersheim“ und „Junker“ Albrecht nicht schlecht, dass trotz des strömenden Regens alle eingeladenen Majestäten der umliegenden Gemeinden sich am Samstag-Nachmittag einfanden, um gemeinsam mit ihnen und den Bürgermeister der Verbandsgemeinde Monsheim, Ralph Bothe, und Fölrsheim-Dalsheims Ortsbürgermeister Volker Henn zur Eröffnungsrundfahrt via Planwagen zu starten. Auch die vielen Besucher ließen sich die Stimmung bei Flörsheim-Dalsheim nicht durchs miese April-Wetter verderben.
Allesamt lobten sie dabei die Weine, welche in den Winzerhöfen der Doppelgemeinde auf ganz unterschiedliche Weise präsentiert wurden. Besonders die weither angereisten Übernachtungsgästen waren angetan von den stylischen Vinotheken, den gemütlichen Weinstuben und den urigen Gewölben.
Ein Gast aus Unna meinte: „Genau diese Mischung aus Moderne und Tradition ist es, die mich neben dem exzellenten Weinen, wieder zur 2. Veranstaltung nach Flörsheim-Dalsheim reisen ließ“ und wärmte sich dabei am lodernden Feuer des Kamins im Flörsheimer Hof, bevor er am späten Abend sein Haupt in dem in einem Weingut geparkten Wohnmobil niederlegte.
Alle genossen es, dass sich die Weine-Sekte–Seccos in einer lockeren Runde verkostet ließen und die Möglichkeit bestand, in jedem Weingut die Favoriten für den heimischen Vorrat zu kaufen. Außer am Wetter gab es an dem Event nichts zu bemängeln, denn neben den edlen Rebensäften hatten die Winzerfamilien mit Hausmacherwurst auf selbstgebackenem Brot, duftenden Flammkuchen, Gerichten aus dem Wok und Glas, sowie typischer Spezialitäten der Region auch den Gusto der Gäste getroffen.
Und wer neben leiblichen Genüssen noch Zeit und Muse für mehr mitbrachte, konnte den Lesungen mit musikalischer Umrahmung im Bioweingut Feth lauschen, sich bei der Akademie im Wonnegau auf eine Kurzhypnose einlassen, Kunst in ihrer Vielfalt in einigen Weingütern betrachten und den Tag bei der After-Show-Party im Weingut Göhring ausklingen lassen.
Erwachsene und Kinder fanden den angebotenen Planwagen-Shuttle-Service zwischen den Höfen gleichermaßen lustig und originell, so dass es samstags sogar zu Wartezeit kam, der aber einige Winzer mit einem Autotransport kurzerhand entgegenwirkten.
Ein Trupp weininteressierter quirlig-junger Damen aus Westfalen hat schon jetzt die Gästezimmer für die dritte Auflage der Aktion 2014 gebucht, dann aber hoffentlich wieder bei strahlendem Sonnenschein.