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  • Mi., 11. Januar 2017, 09:08 Uhr
    Stimmungsvoller Neujahrsempfang für Flüchtlinge und Nicht-Flüchtlinge in der VG Eich / Begegnungsarbeit soll intensiviert werden

    Gelungener Auftakt für neue Begegnungen

    U.a. war uch MdB Marcus Held (mitte) Gast des atmosphärischen Neujahrsempfanges.


    „Es ist einfach schön, dass wieder so viele Menschen gekommen sind!“ Mit diesen Worten bündelt Ingrid Paruzynski, Mitglied im ökumenischen Begegnungskreis Gimbsheim, die Freude der Organisatoren über die vielen Gäste beim Neujahrsempfang für Flüchtlinge und Nicht-Flüchtlinge aus der VG Eich. Mit dem Empfang, der am Sonntagnachmittag im evangelischen Gemeindehaus Gimbsheim stattfand, wurde das Begegnungsprogramm für 2017 eröffnet.

    Ziel der Begegnungstreffen war und ist es, durch gegenseitiges Kennenlernen ein offenes und wertschätzendes Miteinander von Neu- und Altbürgern zu ermöglichen, Verständigungsschwierigkeiten abzubauen und damit einen Beitrag zur Integration zu leisten. In einer Andacht, die den Sonntagnachmittag einleitete, zogen der katholische Pfarrer Victor Solomon und die evangelische Pfarrerin Christina Jammers dazu ein positives Resümee.

    Große Dankbarkeit der Flüchtlinge
    Mit Rückgriff auf das arabische Wort „Shukran“ – deutsch: „Danke“ – hob der katholische Pfarrer die große Dankbarkeit hervor, mit der viele der Flüchtlinge von Anfang an auf die Begegnungsarbeit reagiert haben. Diese hätten beispielsweise bereits bei einem der ersten Treffen eine Liste mit ihrem jeweiligen Beruf erstellt, um die damit verbundenen praktischen Fähigkeiten im konkreten Bedarfsfall anbieten zu können.

    Die evangelische Pfarrerin wiederum deutete den arabischen Ausdruck „Saba al Jasmin“ – „wunderschöner guter Morgen“ – als Symbol für die in vielerlei Weise kostbare Mentalität und Lebensart, mit der Menschen anderer Herkunft unser Miteinander bereicherten. Gerade angesichts der leider zunehmend raueren Töne gegenüber Flüchtlingen sei es umso wichtiger, dies hervorzuheben.

    Nach Ende der Andacht, an der auch etliche muslimische Flüchtlinge teilnahmen, konnten die Besucherinnen und Besucher dann bei einem Glas Sekt oder klassischem Kaffee und Kuchen miteinander ins Gespräch kommen. Zu den Gästen zählten dabei auch Vertreter aus Politik, Sozialverbänden und hiesigen Vereinen – so mischten sich unter anderem der Bundestagsabgeordnete Marcus Held, VG-Bürgermeister Maximilian Abstein, AWO-Kreisvorsitzende Ursula Orth und Mitarbeitende sowie die Gimbsheimer Gemeinderatsmitglieder Wolfgang Christ, Matthias Klös, Thomas Manns und Horst Winkler unter das gesellige Treiben.

    Nächstes Begegnungstreffen im Rathaus
    Desweiteren waren zahlreiche Vertreter des Gimbsheimer evangelischen Kirchenvorstandes und des katholischen Pfarrgemeinderates St. Mauritius anwesend. Apropos Gimbsheimer Gemeinderat: Zum nächsten Begegnungstreffen im Februar werden die Bürgermeisterin Amanda Wucher und die Gemeinderatsmitglieder Flüchtlinge und Nichtflüchtlinge ins Rathaus einladen.

    Und an der weiteren Begegnungsarbeit 2017 werden sich auch noch andere Institutionen und Vereine, auch aus den Nachbargemeinden, aktiv beteiligen. So sind unter anderem ein Besuch im Gimbsheimer Schwimmbad, ein Kennenlernen der Alsheimer Hohlwege und ein Nachmittag in der VG-Verwaltung Eich geplant. Kurz: Auch im neuen Jahr soll es wieder zu einem bunten Programm mit vielen guten Begegnungen kommen.

     

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