ABENHEIMER KERB: Eignisreiches Jahr ging zu Ende / Start ins neue Kerwejahr
Gelungener Generationswechsel
Feuertaufe für das neue Abenheimer Kerwemädchen Lea-Marie (rechts) und ihre Begleitdame Sabrina am Freitagabend. Foto: Karolina Krüger
VON KAROLINA KRÜGER | Gut geschlagen hat sich die neue Ortsvorsteherin Stephanie Lohr bei ihrer ersten Eröffnung der Abenheimer Kerb am Freitag. Geprägt von Abschied und Neuanfang war die, nach dem traditionellen Ausgraben der Kerb am Ortseingang, auf dem Kerweplatz mit den drei Böllern der Schützen, zelebrierte Auftaktveranstaltung. Gemeinsam stellten die Burschen den Kerwemast und zogen den schweren doppelten Kranz in windige Höhen. Annika, die den Beinamen Queenie hat, konnte Abenheim in ihrer Amtszeit gut und sympathisch vertreten und so war die Bühne bei ihrem Abschied mit vielen Majestäten gefüllt. Sie lies ihr Amtsjahr, das so schnell vergangen war Revue passieren: Viele schöne Erinnerungen, an die tolle Woche bei Kerweborsch Karl in Valencia, die vielen gemeinsamen Wochenenden und der Besuch bei Jan Metzler in Berlin werden lange nachklingen.
Blumenkränze für Kerwemädchen
Lea-Marie übernahm das Amt mit ihrer Begleitdame Sabrina und die beiden freuen sich auf das gemeinsame Jahr. Ein großes Dankeschön ging auch an Hans-Peter Weiler und seine Frau Gabi, die seit mehr als 27 Jahren die Kerb mit getragen und geprägt haben. „Ich bin ja noch da, stehe nur nicht mehr in der ersten Reihe.“ meinte Weiler schmunzelnd. Als nette Geste brachte das erste Kerwemädchen aus dem Jahr 1999 Nadja I. mit einigen ihrer Kerweburschen Blumenkränze für die Kerwemädchen, weil sie es selbst immer bedauert hatte, dass alle gekrönte Häupter waren nur die Abenheimer nicht. Insgesamt verliefen die vier Tage friedlich und das neue Konzept wurde gut angenommen.