
Einen langen Weg musste das Wormser Paar auf sich nehmen um gegen die besten der besten anzutreten. Über Moskau führte der Weg ans Schwarze Meer. 2014 fanden dort erstmals die Olympischen Winterspiele statt. Für Langer/Armauer sollte es das letzte Turnier ihrer Saison werden und ein krönender Abschluss. Die Turniersaison 2016 hätte nicht besser für die beiden laufen können. Als amtierender Deutscher Meister und dem Weltranglistenplatz 11 wurden sie als einziges deutsches Paar für diese Weltmeisterschaft vom Bundestrainer nominiert. Nach einem unverdienten 18. Platz beim World-Cup in Schaffhausen, nur eine Woche zuvor, wollten Langer/Armauer ihr Talent noch einmal unter Beweis stellen. Umso mehr war der Druck zu spüren. Eine saubere Vorrunde katapultierte die beiden allerdings direkt ins Viertelfinale. Die russischen Veranstalter hatten keine Kosten und Mühen gescheut. Vor einer gigantisch beleuchteten Kulisse begeisterten die Tänzerinnen und Tänzer das riesen Publikum in der Halle. Per Live-Stream konnten auch die einheimischen Fans das Spektakel verfolgen. Mit einem souveränen 9.Platz zeigten Christian und Lara auch im Viertelfinale, dass sich ihre harte Arbeit und das schweißtreibende Training gelohnt hatten. Der Einzug ins Halbfinale war gesichert. Für die beiden war es das letzte Turnier in der Juniorenklasse. Aus diesem Grund wollte man sich mit einer Niederlage nicht zufrieden geben. Mit neuer Kraft und Dynamik traten Langer/Armauer gegen 18 Uhr deutscher Zeit dann auf die Fläche. Mit ihnen die Favoriten aus Russland. Es sollte ein harter Kampf werden. Doch die beiden präsentierten souverän ihre Kür. Mit brillanter Grundtechnik und neuer, schwieriger Akrobatik begeisterten sie die Zuschauer. Nach 1.30 Minute war es dann auch schon vorbei. Gespannt wartete man auf die Punktevergabe. Am Ende blieb ihnen der Einzug ins Finale nur knapp verwehrt. Der 8.Platz entlässt Christian Langer und Lara Armauer in die Erwachsenenklasse. Dort werden sie auch in Zukunft ihr tänzerisches Talent beweisen. Nicht nur die Rockin Wormel freuen sich über das Nachwuchstalent. Auch Trainer Tobias Bludau und Nicolai Schneickert sind mit dieser Leistung mehr als zufrieden.