
Anlässlich der beabsichtigten Restrukturierung des dalli-Werkes in Flörsheim-Dalsheim besuchten VG-Bürgermeister Ralph Bothe und Ortsbürgermeister Volker Henn den Standort von WIN-Cosmetic. Hier hatten sie Gelegenheit, sich aus erster Hand über die aktuellen Entwicklungen und die Hintergründe der geplanten Maßnahmen zu informieren. Neben intensiven Gesprächen mit dem Unternehmens-Management und der Werksleitung stand auch ein Austausch mit dem Betriebsrat auf der Agenda.
„Die Gespräche fanden in einer sehr offenen und konstruktiven Atmosphäre statt“, fasste Bürgermeister Bothe seine Eindrücke zusammen. „Wir fühlen uns gut und umfassend informiert, konnten viele Aspekte ansprechen, die aus Sicht der Gemeinde für die zukünftige Entwicklung von Bedeutung sind, und sind überzeugt, dass die Unternehmensführung hier mit sehr viel Umsicht vorgeht und sich ihrer Gesamtverantwortung bewusst ist.“
Als Beleg verwies Bothe darauf, dass das Unternehmen die Maßnahmen sehr umfassend und frühzeitig angekündigt hat und diese Ankündigung durch die Geschäftsführung persönlich in den Werkshallen vor allen verfügbaren Mitarbeitern stattfand.
„Uns war es sehr wichtig die Mitarbeiter persönlich und vor Ort über unsere Planungen zu informieren und dabei deutlich zu machen, dass wir hiermit den Standort zukunftsfähig machen und damit langfristig Arbeitsplätze sichern“ sagte Michael Morant, Bereichsleiter Personal der dalli group. „Wir beginnen jetzt mit den detaillierten Planungen vor Ort. Erste Maßnahmen werden nicht vor 2018 spürbar werden“ so Morant zum zeitlichen Ablauf.
„Man spürt, dass bei WIN das Management und der Betriebsrat gemeinsam und mit ausreichendem zeitlichem Vorlauf an einer sozialverträglichen Lösung arbeiten. Hier möchte auch die kommunale Seite ihren Beitrag leisten“, so Bothe weiter. Er wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass aktuell die Ausweisung eines weiteren Gewerbegebietes in Monsheim beabsichtigt sei und die Gespräche mit Investoren kurz vor dem Abschluss stehen. Hierdurch könnten ab Mitte 2018 rund 400 neue Arbeitsplätze entstehen. Er bot an, Gespräche zwischen dem neuen Unternehmen und dem dalli-Management sowie dem Betriebsrat zu vermitteln, um zusätzliche Perspektiven für bisherige dalli-Mitarbeiter zu schaffen.
Auch für Ortsbürgermeister Volker Henn hat die langfristige Sicherung des Standortes oberste Priorität: „Wir haben dazu heute viele positive Signale erhalten. Die angekündigten Maßnahmen sind aus unserer Sicht nachvollziehbar und können für das Werk neue Chancen eröffnen. Wenn es dabei am Ende keine Verlierer gibt, haben wir gemeinsam viel erreicht.“ Alle Beteiligten vereinbarten, den begonnenen Dialog fortzusetzen und sich auch weiterhin über aktuelle Entwicklungen auszutauschen.
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