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  • Di., 28. März 2017, 10:45 Uhr
    Winston Effenberger erneut zum Vorsitzenden der CDU-Pfiffligheim gewählt / Viele Mitglieder eingebunden / Kreisvorsitzender Kessel: Die Atmosphäre stimmt

    „Gemeinsam für frischen Wind sorgen“

    Winston Effenberger (7. von links) bleibt an der Spitze der CDU Pfiffligheim. CDU Kreisvorsitzender Adolf Kessel und Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek (von links), der selbst viele Jahre den Wormser CDU Kreisverband geführt hat, gratulieren.


    Mit ruhiger Hand, sicher und gewissenhaft führt Winston Effenberger seit zwei Jahren den CDU Ortsverband Pfiffligheim – ein Führungsstil, der ganz offensichtlich gut bei den Mitgliedern ankommt: Einstimmig, bei Enthaltung des Betroffenen, wurde Effenberger als Vorsitzender für die nächsten zwei Jahre wiedergewählt. Der CDU-Kreisvorsitzende Adolf Kessel und Bürgermeister Hans-Joachim Kosubek gratulieren. Kessel freut es auch, dass so viele Mitglieder zu der Versammlung gekommen waren. Gut die Hälfte der im Ortsverband registrierten Mitglieder, darunter zwei Neuzugänge, fanden sich im Sitzungszimmer der Ortsverwaltung, wo es richtig voll wurde, ein. „Die Atmosphäre stimmt, das spürt man!“, lobte Kessel. Kosubek, der viele Jahre selbst Kreisvorsitzender der CDU war, sagte, er fühle sich dem Ortsverband Pfiffligheim tief verbunden, wobei er dem früheren Ortsvorsteher, Theo Cronewitz, besondere Anerkennung aussprach.

    Harmonisch verlief auch die Wahl des übrigen Vorstands: Stellvertretender Vorsitzender wurde Manfred Schmidt. Schatzmeisterin wurde wieder Christa Arnold. Den Vorstand komplettieren die Beisitzer Jutta Commichau, Hans-Werner Fisgus, Josef Lux, Volker Müller, Karl Schröding (Schriftführer), Bernd Walkenbach und Dr. Klaus Werth. Die Kasse prüfen Klaus Corell und Rüdiger Pirling.

    Effenberger freute sich über den Rückhalt und steckte gleich neue Ziele ab: „Wir brauchen noch mehr frischen Wind!“, sagte er. Gemeinsam müsse man mehr junge Aktive für die CDU gewinnen. Überlegt wird, ob dazu ein eigenes CDU-Fest in dem Wormser Vorort beitragen kann. Verschiedene Aktionen organisiert die CDU das Jahr über in Pfiffligheim. Manches wird gemeinsam mit anderen Ortsverbänden angegangen, wie etwa die Großveranstaltung „Pfrimm in Flammen“. Anderes wird in Eigenregie gestemmt, zum Beispiel die Kerwe-Kinderolympiade, die in diesem Jahr zum 25sten Mal stattfindet. Darüber hinaus wurde deutlich, dass sich Mitglieder der Union auch ohne Parteilogo ehrenamtlich einbringen in etlichen gemeinnützigen, unabhängigen Initiativen in Pfiffligheim.

    Lob gab es für den Bundestagsabgeordneten Jan Metzler, der beispielsweise ganz entscheidend dazu beigetragen habe, dass der Lückenschluss zur B 47 umgesetzt werden konnte, wovon man sich in Pfiffligheim eine Verkehrsentlastung in der Alzeyer Straße verspricht.

    Auch mit Blick auf den CDU-Kreisverband fasste Adolf Kessel zusammen: „Die Lage ist gut!“. Wie er berichtet, konnten in den letzten Wochen mehrere neue Mitglieder aufgenommen werden. Erstmals hätten dabei die meisten ihren Beitritt online erklärt, was beispielsweise auch über die Kreisverbands-Homepage www.cdu-worms.de möglich ist. Bemerkenswert sei ein Wiedereintritt gewesen, der explizit begründet worden sei mit der Zufriedenheit über die neue Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin. Kessel, der auch Landtagsabgeordneter ist, informierte zudem über die Arbeit im Landtag. Nachdem nun auch die Klage beim rheinland-pfälzischen Verfassungsgerichtshof gegen den Pensionsfond erfolgreich war, erläutert Kessel, warum die CDU in Mainz der Landesregierung Verfassungsbruch in Serie vorwirft. Bürgermeister Kosubek informierte über Hochwasserschutz, Wasserwehr und Feuerwehr. Er ging aber auch auf Fragen zum Straßenbau ein.

    Dr. Klaus Werth, der Fraktionssprecher der CDU im Ortsbeirat ist, nannte als ein wichtiges Thema, für das sich die Union stark mache und das in Zukunft noch eine große Rolle spielen wird, den Erhalt des Kindergartens in Pfiffligheim. Doch auch bei anderen Themen werde auf die CDU Verlass sein: „Wir werden weiter konkrete Missstände aufgreifen, den Finger heben und Lösungen vorschlagen“, versichert Werth.

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