Die Infrastruktur der Nibelungen-Realschule plus wird zum Jahr 2019 auf ein modernes und zeitgerechtes Niveau gebracht
Generalsanierung kostet rund 12,5 Millionen Euro
Die Mitglieder des Bauausschusses bei der Begehung der Nibelungen- Realschule plus. Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Die Generalsanierung der Nibelungen-Realschule plus wird bis zur Beendigung aller Arbeiten rund 12,5 Millionen Euro gekostet haben. Die Mitglieder des Bauausschusses der Stadt Worms besuchten in der vergangenen Woche die beiden Schulgebäude und verschafften sich vor Ort einen persönlichen Eindruck. Baudezernent Uwe Franz und Diplom-Ingenieurin Ursula Awenius-Regente vom städtischen Gebäudebewirtschaftungsbetrieb (GBB) erläuterten dabei die einzelnen Bauabschnitte und sprachen die besonderen Herausforderungen bei den Arbeiten in einem denkmalgeschützten Ensemble an.
Beginn in 2012
Der Beginn der Baumaßnahmen war im Jahr 2012 mit dem Schuldienerhaus, das bereits fertiggestellt wurde. Der Startschuss für die Umbau- und Sanierungsarbeiten am Metzler-Bau, einem der beiden Hauptgebäude, fiel im Mai 2014. Der ursprüngliche Zeitplan konnte aufgrund nicht vorhersehbarer, aber zwingend notwendiger Zusatzarbeiten nicht eingehalten werden. So wurden nach der nach Demontage der schadstoffbelasteten Abhang-Decken im September 2014 zwei unterschiedliche Deckentypen festgestellt. Was dazu führte, dass die Decken auf ihre Tragfähigkeit und den Brandschutz hin untersucht werden mussten. Die neuen Stahlträger konnten erst im November 2015 eingezogen werden. Weitere Bauverzögerungen ergaben sich durch die Feststellung, dass die vorhandene teerhaltige Abdichtung auf den Kelleraußenwänden PAK-belastet war. Die Teerschicht musste aufwändig entfernt werden. Auch in der Folge ergab sich die eine oder andere Schwierigkeit, sodass die Fachräume im Metzler-Bau erst zum Ende der Sommerferien 2017 wieder zur Verfügung stehen.
Hofmann-Bau und Sporthalle
Ende 2017 oder Anfang 2018 wird dann mit den Arbeiten am Hofmann-Bau und der Sporthalle begonnen. Ein Abschluss der Gesamtmaßnahme ist für das Jahr 2019 vorgesehen.
Abschließend nutzte Baudezernent Uwe Franz die Gelegenheit, um sich bei den an der Sanierung beteiligten städtischen Mitarbeitern zu bedanken.