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  • Do., 24. April 2014, 13:01 Uhr
    Einige kannten sie persönlich, die anderen hatten schon oft von ihnen gehört, aber so „live“ erlebt, wie beim „Osterfrühstück für Jung und Alt“ in Hamm, hatten sie nur ganz wenige.

    „Gesang und Gebabbel vun Gemsem“ begeistert die Hammer AWO

    Das AWO-Helfertam des Ortsvereins Hamm mit der „Gemsemer Mundartgrupp“.


    Über 70 Personen waren zum Osterfrühstück gekommen, so dass die von der AWO reservierte „Bürgerstube“ platzmäßig nicht ausreichte und kurzfristig in die Gemeindehalle ausgewichen werden musste. Der Wirt, Rainer Schmitt,  hatte mit seinem Team ein hervorragendes, köstliches und sehr schmackhaftes  Osterfrühstück zusammengestellt. Allein wenn man die Tür öffnete, kam einem ein Duft von gebratenem Speck und Eiern entgegen. 140 Eier wurden an diesem Vormittag verbacken, in allen Variationen, d.h. mit Speck, mit Schinken, mit Zwiebeln usw., Wurst, Schinken, Käse – alles was das Herz und der Magen begehrte. Das AWO Team hatte wieder köstliche Kuchen gebacken.

    Ortsbürgermeister als besonderer Gast
    Als besonderen Gast konnte die Vorsitzende Ursula Orth auch Bürgermeister Volker Luckas, der bereits seit fast 23 Jahren AWO-Mitglied ist, begrüßen, der aktuelle Themen im Ort ansprach.

    Die Hammer AWO hatte Hugo Hetzel, Horst Kunzer, sowie die Zwillingsschwestern Irene Hofmann und Heide Kissel zur Unterhaltung im Anschluss an das Osterfrühstück eingeladen.

    Die Eröffnung mit ihren Erfahrungen über die „Vergesslichkeit“ machte Heide Kissel und überall sah man an Anwesenden schmunzeln und mit dem Kopf nicken. Horst Kunzer erhielt für sein Lied „Ein bisschen mehr Einigkeit und weniger Streit“ ebenfalls viel Beifall. Nachdem Heide Kissel ihre Erfahrungen beim „Einkauf mit dem Ehemann“ zum Besten gegeben hatte, schloss sich Hugo Hetzel mit dem Lied „Kein Supermarkt in Gemsem, dann fahren wir nach Alsheim, Eich und Guntersblum“ an. Auch bei seinem Lied „Ich heiß Georg und wie heißt Du?“ klatschten alle kräftig mit. „Was so alles in der Handtasche der Frau ist“, davon berichtete ebenfalls Heide Kissel. Auch mit „Schuhen“ kann man Männer zur Verzweiflung bringen, stellte sie ebenfalls fest.

    Horst Kunzer hatte das alte Lied „Mendosino“ umgedichtet in „… nach Mainz in Kino“ und hatte damit alle Lacher auf seiner Seite.

    Die Zwillingsschwestern Irene Hofmann und Heide Kissel sagen, unter Begleitung von Horst Kunzer, ein unter die Haut gehendes Lied „Deham“, über die „Jugendzeit in Gemsem (Gimbsheim)“ und „Do tut es weh, dort tut es weh …“ und alle Anwesenden stimmten dem Text mit Kopfnicken zu.

    Zum Abschluss sagen alle gemeinsam „Adtschee, machens gut…, wir hawwen unser Beschtes fer eich vorgetrag’“. Mit einem tosenden Applaus verabschiedeten die Frühstücksgäste die Gemsemer Mundartgrupp’,

    Raimund Fatho aus Eich hatte, wie bei vielen Veranstaltungen der AWO Hamm zuvor, auch an diesem Vormittag für die technische Ausstattung gesorgt. Dafür galt ihm ein besonderer Dank.

    Alle Anwesenden waren sich einig: Die müssen auf jeden Fall noch einmal zur AWO nach Hamm kommen! „Ein wunderschöner und lustiger Vormittag ging leider viel zu schnell zu Ende“, sagte die AWO-Vorsitzende Ursula Orth und überreichte jedem der „Urgesteine der Gemsemer Mundart“ ein kleines Präsent.

     

     

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