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  • Do., 11. Mai 2023, 09:48 Uhr
    Aus dem Polizeibericht: Drei Schockanrufe gingen am Mittwoch glimpflich aus / Tipps der Polizei

    Gescheiterte Betrugsversuche

    Worms (ots) – Zu gleich drei Schockanrufen kam es am Mittwoch. Glücklicher Weise erkannten alle Betroffenen die Betrugsmasche rechtzeitig.

    Drei Wormser Bürgerinnen und Bürger im Alter von 82, 66 und 61 Jahren erhielten den Anruf jeweils um die Mittagszeit. Die Betrüger gaben sich als Polizeibeamtin oder Polizeibeamter aus und behaupteten, dass ein naher Verwandter in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt gewesen sei. In einem Fall sei dabei angeblich ein ungeborenes Kind getötet worden und die Mutter des Kindes liege seitdem im Koma.

    Im Gespräch mit der 66-Jährigen war zunächst eine weinende Frau zu hören, die sich als ihre Schwester ausgab, bevor das Telefonat an die vermeintliche Polizeibeamtin übergeben wurde. Ziel der Betrüger war es die Angerufenen zur Übergabe oder Überweisung hoher Geldbeträge für eine angebliche Kaution zu bewegen. Glücklicher Weise erkannten die Betroffenen die Betrugsmasche jedoch rechtzeitig und legten auf.

    Immer wieder Schockanrufe
    Immer wieder kommt es zu solchen Schockanrufen. Die Betrüger setzen bewusst auf einen Schockmoment und setzen ihre Opfer zeitlich unter Druck, um sie zu unüberlegten und schnellen Entscheidungen zu drängen. Oft bemerken Opfer den Betrug erst, wenn es zu spät ist. Lassen Sie sich deshalb am Telefon auf keinen Fall unter Druck setzen oder zu kurzfristigen Entscheidungen verleiten - egal, wie plausibel eine Situation zunächst dargestellt wird.

    So kann man sich vor Telefonbetrügern schützen:

    • Man legt am besten auf, wenn man sich nicht sicher ist, wer anruft und man sich unter Druck gesetzt fühlt.

    • Man sollte den Angehörigen unter der einem bekannten Nummer anrufen.

    • Man sollte am Telefon nie über persönliche und finanzielle Verhältnisse sprechen.

    • Niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen übergeben.

    • Man sollte eine Vertrauensperson hinzuziehen oder oder über den Notruf 110 die Polizei verständigen.

      Die Polizei rät Telefonate, bei welchen es zu ungewöhnlichen Forderungen kommt, so schnell wie möglich zu beenden. Foto: Polizeidirektion Worms

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