Heimatverein Worms Leiselheim e.V.: Jahresheft 2021 präsentiert / Verkauf im Postlädchen und beim 1. Vorsitzenden
Geschichte und Geschichten
Schriftführer Hans Otto Pristaff und der 1. Vorsitzende Heinrich Bock werfen einen gemeinsamen Blick in das 20. Jahresheft. Foto: Patricia Sonek
„Geschichte und Geschichten“ – nicht weniger und nicht mehr erwartet die Leser des 20. Jahreshefts des Leiselheimer Heimatvereins e.V., das pünktlich zum Jahresende coronakonform in der Ortsverwaltung der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Im Beisein von zahlreichen Bürgern präsentierte der 1. Vorsitzende Heinrich Bock das jährliche Schriftwerk und dankte insbesondere seinem Stellvertreter, Vorstandsmitglied Richard Roschy, für die erneut hervorragende historische Aufarbeitung im Werk. „Zahlreiche weitere bekannte Autoren lassen es erneut zu einem Kaleidoskop über zahlreiche Leiselheimer Geschichten und Geschichte werden“, begrüßte Bock die Anwesenden.
Sein Dank galt dem gesamten Vorstand für die geleistete Arbeit, aber vor allem dem Hauptverantwortlichen Roschy, der leider krankheitsbedingt nicht an der Präsentation teilnehmen konnte.
Eine bunte Mischung aus Historie sowie lustigen und sachlichen Texten erwartet die Leser, beschreibt Bock den Inhalt. „Wie ein Schüler den Schwänzertag verpasste“ oder ein heiterer Sprachenvergleich, vergnüglich sei das Werk allemal. Gespickt mit Werken von Marie-Louise Salimi, Hans Otto Pristaff, Heinrich Bock und immer wieder Richard Roschy, der dem Heft immer wieder historisches Leben einhaucht. „Für jeden ist etwas dabei“, so Bock. Auch Trauriges, wie die Auflösung des Stenografenvereins der von 1921 bis 2021 existierte. Sehr aktuell, wie Heinrich Bock findet, denn in der aktuellen Zeit fragen sich viele Vereine, nicht nur in Leiselheim, wie es weitergehen soll.
Das Titelblatt mit einem historischen Fresko, dass mittlerweile das neue Gebäude auf dem alten Erbes-Gelände ziert, ist beispielhaft für die Zukunft und ein Leiselheim im Wandel. Überall im Ort finden sich Baustellen und Kräne. „Aber Heimat ist immer noch Heimat“, so der 1. Vorsitzende, denn es gilt nicht nur Altes zu bewahren, sondern auch Neues zu bilden. So ist auch der Bericht über das alte Pfarrhaus von Klaus Fischer sicher interessant zu lesen, da es gerade aktuell verkauft werden soll.
Die Fotos, die teilweise leider aufgrund des Formats etwas klein geraten sind, will der Vorsitzende zur besseren Ansicht auch noch einmal auf der Homepage veröffentlichen lassen. Darüber hinaus wünscht er sich, dass das Heft von vielen gelesen wird und freut sich auf konstruktive Rückmeldungen.
Verkauft wird das Heft ab sofort im Leiselheimer Postlädchen in der Laurentiusstraße und beim Vorsitzenden in der Bachstraße 10, Mail: bock-gsg(at)web.de.