Gundersheimer Sozialdemokraten wählen Erno Straus zur Nummer 1 auf ihrer Kandidatenliste / Frauenanteil bei knapp 40 Prozent
Geschlossen in die Kommunalwahl
Heiko Achenbach, Hans-Hermann Seelig, Erno Straus, Joachim Mayer und Birgit Daum (von links).
Rund zwei Monate vor den Kommunalwahlen haben auch die Gundersheimer Sozialdemokraten ihre Kandidatinnen und Kandidaten für den künftigen Gemeinderat benannt. In einer harmonischen Mitgliederversammlung nahm der derzeitige Ortschef Erno Straus einen kurzen Rückblick auf das politische Geschehen in der Rotweingemeinde.
Er stellte fest, dass sich Gundersheim gut entwickelt habe. Nach der Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes lasse die Infrastruktur so gut wie keine Wünsche mehr offen. Die politischen Zielsetzungen sollten nicht nur eine weitere Aufwärtsentwicklung, sondern auch die Erhaltung des Geschaffenen im Auge behalten. Er sei bereit, auch für die kommende Legislaturperiode Verantwortung zu übernehmen. So wurde er von den Mitgliedern auch einstimmig erneut zum Bürgermeisterkandidaten gewählt.
Gemeinwohl steht über allem
Über die Arbeit der Fraktion im Gemeinderat gab Heiko Achenbach einen kurzen Überblick. Im Vordergrund der Beratungen und Entscheidungen habe immer das Gemeinwohl gestanden. Mit acht Sitzen im Gemeinderat hätte man viele Impulse geben können. Dabei habe man auch stets eine gute Zusammenarbeit mit den weiteren Ratsfraktionen erfahren können.
Ebenfalls einstimmig erfolgte auch die Benennung der weiteren Kandidatinnen und Kandidaten für den künftigen Rat. Die Liste der SPD stellt sich danach wie folgt dar: Erno Straus, Joachim Mayer, Heiko Achenbach, Birgit Daum, Sascha Krause, Myriam Gryn, Kurt Finger, Jennifer Mahnel, Rainer Riede, Birgit Koob, Florian Zitzelsberger, Heike Kipfstuhl, Timo Jené, Anette Ruppert, Ernst Storzum und Jürgen Daum.
Junge Kandidaten sollen erfahrene Ratsmitglieder ergänzen
Die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Birgit Daum, freute sich, dass auch junge Kandidatinnen und Kandidaten für die Ratsarbeit gewonnen werden konnten. Diese könnten die Arbeit der erfahrenen Mandatsträger ergänzen. Auch sei es gelungen den Frauenanteil auf knapp 40 Prozent zu erhöhen. Nun hätten die Wählerinnen und Wähler Ende Mai das Wort, wem sie die Verantwortung für die Gemeinde übertragen.
Versammlungsleiter Hans Hermann Seelig hatte aufgrund der Geschlossenheit der Mitglieder eine leichte Aufgabe übernommen. Er nahm die Versammlung zur Gelegenheit, sich als Bürgermeisterkandidat für die VG Wonnegau vorzustellen und hoffte ebenfalls auf eine breite Zustimmung.