
VON FLORIAN HELFERT Vom Auftakt der „Hepprumer Kerb“ am Samstagabend bis zum traditionellen Heringsessen im TSG-Sportheim am Dienstagnachmittag feierte Heppenheim an der Wiese vier Tage lang Kirchweih. Dabei stellte der Festumzug mit über 30 Zugnummern einen Höhepunkt des Kirchweihfestes dar – denn so regnete es für Kinder Bonbons und Eltern freuten sich über ein oder zwei Gläschen des ausgeschenkten Weines.
Tags zuvor hatte sich Michaela I. nach zwei Jahren als Kerwemädchen verabschiedet, wobei sie sich gemeinsam mit dem nun an ihrer statt amtierenden Kerweborsch Sven Miethe auf gesellige Tage in ebenso familiärer wie idyllischen Atmosphäre freuen durfte.
Auch angesichts des beachtlichen Programms der Hepprumer Kerb kommentierte Oberbürgermeister Michael Kissel zur Eröffnung, dass man aktuell in Worms aus dem Feiern gar nicht mehr herauskomme. Doch ungeachtet all der einladenden Festivitäten wie der Kerben, des Musikfestivals Jazz & Joy oder des noch bevorstehenden Backfischfestes wird laut Kissel auch weiterhin an der geplanten Erweiterung des Kindergartens oder des zu entschärfenden Tempos an den Heppenheimer Ortseingängen gearbeitet.
„In unserer jährlichen Kerb steckt sehr viel Arbeit und Herzblut“, erklärte Ortsvorsteher Alexandros Stefikos am Rande des Kirchweihfestes in einem Gespräch. „Dafür bin ich allen, die sich in ihrer Freizeit einbringen, dankbar“, lobt Stefikos besonders das ehrenamtliche Engagement der Kerwe-Gemeinschaft Heppenheim.
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