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  • Mi., 13. Januar 2016, 12:36 Uhr
    Bundestagsabgeordneter Marcus Held (SPD) besucht den Wormser Dampfershop „Highendsmoke“

    Gesellschaftlich viel diskutiertes Thema

    Held (3. von rechts) lobte ausdrücklich das vorbildhafte Engagement des Geschäftsführers und versprach, die ihm bei dem Besuch dargestellten Positionen in seine parlamentarische Arbeit in Berlin einbringen zu wollen.


    Gesagt, getan. Unter diesem Motto stand der Besuch des Bundestagsabgeordneten Marcus Held (SPD) im Wormser Dampfershop „Highendsmoke“. „Ich wollte mir persönlich ein Bild von dem gesellschaftlich viel diskutierten Thema verschaffen. In den vergangenen Wochen haben mich dazu zahlreiche E-Mails von Verbrauchern der E-Zigarette erreicht, weshalb ich die Gelegenheit zum Besuch im `Highendsmoke´ bei Geschäftsführer Maik Helfrich gerne wahrgenommen habe“, sagt Held.

    Reger Austausch
    In einem regen Austausch erörterte Held mit Maik Helfrich, den Vertretern der „Interessensgemeinschaft E-Dampfen“, Christian Lippmann und Moritz Pfaff, sowie dem Verbraucher Marcel Schmidt die Zukunft des E-Dampfens. Die immense Bedeutung, die das E-Dampfen in Deutschland schon heute genießt, machten Christian Lippmann und Moritz Pfaff an handfesten Zahlen deutlich: In Deutschland gebe es etwa 26 Millionen Raucher und derzeit etwa zwei Millionen Dampfer – Tendenz steigend.

    Der Grund für den Griff zur E-Zigarette liegt für Maik Helfrich auf der Hand: „Ich habe etwa 40 Zigaretten am Tag geraucht. Nach meinem Umstieg zur E-Zigarette konnte ich nach vier Tagen besser atmen und nach fünf Tagen schon haben sich sowohl Geruchssinn, als auch Geschmackssinn spürbar verbessert.“ Somit stelle die E-Zigarette eine gesündere Alternative für bisherige Raucher von herkömmlichen Zigaretten dar.

    Derzeit zwei Gesetzesentwürfe
    Derzeit, so berichtete Held, gebe es auf Bundesebene zwei Gesetzesentwürfe der Bundesregierung, die das Thema E-Zigarette in den Fokus rückten. So muss bis zum 20. Mai 2016 die Tabakproduktrichtlinie der EU in nationales Recht umgesetzt werden. Hier pochen die E-Zigaretten-Vertreter auf eine Eins-zu-Eins-Umsetzung in Deutschland.

    Mit einem weiteren Gesetzentwurf solle für Jugendliche das Abgabe- und Konsumverbot von Tabakwaren auch auf elektronische Zigaretten ausgedehnt werden. Bisher waren E-Zigaretten vom Jugendschutz ausgenommen.

    Jedoch nicht so im Dampfershop „Highendsmoke“, wo E-Zigaretten, nach Darstellung von Helfrich, auch bisher nicht an Jugendliche verkauft würden.

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