Mi., 26. März 2014, 23:06 Uhr
Reinigungsaktion der SPD Hochheim am Schach'schen Mühlweg / Weck und Worscht als Dankeschön
Gesellschaftliches Signal gegen Verschmutzung
Es ist immer der gleiche Ärger: Die einen schmeißen ihren Müll ins Gebüsch, die anderen holen ihn wieder raus und führen ihn einer ordnungsgemäßen Entsorgung zu. Jedes Jahr machen sich zahlreiche Gruppen in den Wormser Vororten und in der Region auf, um die Umwelt von leeren Flaschen, Verpackungen und sogar richtiggehendem Sperrmüll zu befreien, ehe die Bäume und Sträucher vollends ihr grünes Kleid anlegen und von all dem Unrat befreit, förmlich aufzuatmen scheinen.
Die Hochheimer SPD hat sich ebenfalls in die Reihe der „Dreck-weg-Aktivisten“ eingereiht und die Zahl derer, die bei der Aktion mit dabei waren, war beachtlich. 12 Teilnehmer konnte man da zählen und das waren nicht nur Erwachsene. Die beiden jüngsten im Team waren Mats und Mia-Sophie. Die beiden 4-und 3-jährigen Kinder haben sich tatkräftig engagiert beim Aufräumen.
Diese Aktion sei ein gesellschaftliches Signal gegen die Verschmutzung, sagt Ortsvorsteher Timo Horst. Alle Teilnehmer hätten ein Zeichen gegen Verwahrlosung der Umwelt gesetzt.
Horst: Hochheim ist relativ sauber
Dennoch konnte der Ortsvorsteher ein positives Fazit ziehen: Hochheim ist relativ sauber. Zwar füllte man im Verlauf der zweistündigen Aktion 10 Säcke zu 120 Litern randvoll mit Müll und machte zwischendrin die Bekanntschaft mit einem Kühlschrank, der vom Entsorgungsbetrieb separat entsorgt werden muss, doch ist diese Menge relativ bescheiden im Vergleich zu anderen Gemarkungen. Ebenfalls stießen die in Gruppen aufgeteilten "Entsorger" auf Parfümflaschen, eine Damenhandtasche, eine Ölkanne, unzählige diverse Verpackungen; zudem kämpfte man mit Plastiktüten und Gegenstände, der sich in den Brombeerhecken verhakt hatte, barg eine gebrauchte Sandkiste und fand viele leere Flaschen im Schulbereich.
Als äußerst unangenehm schildern die Beteiligten ihre Begegnung mit Hundekot, der zwar in Plastiktüten "eingepackt" war, aber danach seinen Weg in die Hecken gefunden hatte.
Lohn für die Arbeit gab es übrigens auch für die Helfer: Sie durften sich im Anschluss in der Ortsverwaltung Weck und Worscht schmecken lassen.