Das Wormser Logistikunternehmen ist für sein Gesundheitsmanagement von TÜV und AOK mit dem Prädikat Gold re-zertifiziert worden
Gesundheit der Mitarbeiter ist Fiege wichtig
Übergabe des Gold-Zertifikats. Von links: Hans-Dieter Flesch (TÜV), Michael Suden (Geschäftsführer Fiege) und Bernd Kohlmaier (AOK). Foto: Gernot Kirch
VON GERNOT KIRCH Die Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital einer Firma. Dieser ökonomische Kernsatz gilt umso mehr in Zeiten des Demographischen Wandels und der hart umkämpften Spezies namens „qualifizierte Schulabgänger.“ Jedes Unternehmen möchte hier die Nase vorne haben und junge Leute mit attraktiven Angeboten in das eigene Unternehmen locken. Andererseits sollen Mitarbeiter, die älter als 50 Jahre sind, länger fit gehalten werden, umso dem Betrieb als Arbeitskraft zur Verfügung stehen. Und viele Ältere wollen arbeiten, alleine schon deswegen, weil die erworbenen Rentenansprüche häufig nicht für ein geruhsamen Altersruhestand reichen.
Fiege setzt auf Gesundheit
Ein Baustein der Attraktivität eines Unternehmens ist das Bemühen um die Gesundheit der Mitarbeiter, denn das körperliche Wohlbefinden ist für viele Menschen das höchste Gut. Das Wormser Logistik-Unternehmen Fiege geht seit 2009 konsequent den Weg der Gesundheitsvorsorge mit Hilfe der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland. Erstmals im Jahr 2010 erhielt Fiege für sein betriebliches Gesundheitsmanagement von AOK und TÜV ein Premium-Zertifikat. Im Jahr 2012 erfolgte die erste Premium-Re-Zertifizierung, also eine erneute Anerkennung der hohen Standards im Bereich Gesundheit. Am Dienstag dieser Woche war es jetzt soweit und Fiege erhielt die zweite Premium-Re-Zertifizierung. Auf dem Werksgelände in Worms-Rheindürkheim wurde das Gold-Siegel überreicht.
Von Ergonomie bis Ernährung
Das betriebliche Gesundheitsmanagement bei Fiege setzt auf ein ganzes Bündel von Maßnahmen. Die reicht von Impftagen über Sicherheitskleidung bis hin zu einer gesunde Ernährung und der ergonomischen Verbesserung der Arbeitsplätze. Konkret bedeutet letztgenanntes etwa das Heben von schweren Kisten durch technische Hilfsmittel zu erleichtern. Aber auch Leiden wie das Burnout-Syndrom werden thematisiert. Wichtig bei allem, es finden regelmäßige Mitarbeiterbesprechungen statt, um hier Fortschritte aber auch Defizite aufzuarbeiten und zu protokollieren.