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  • Fr., 22. Januar 2016, 09:31 Uhr
    8. Gesundheits- und Pflegetag lockt zahlreiche Interessierte in die Kaiser Passage

    Gesundheit steht an erster Stelle

    Diabetesberaterin Gabriele May bescheinigte Hildegard Appel am Infostand des Klinikums einen guten Zuckerwert. Foto: Vera Beiersdörfer

    Von Vera Beiersdörfer Heute schon Gedanken über morgen machen, das fällt den meisten jungen Menschen schwer. Gern wird die Vorstellung von später nach hinten geschoben.  Erst wer älter wird, beginnt darüber nachzudenken, wie man im Alter wohnen und leben möchte. Mitarbeiter von Sozialdiensten, Pflegeeinrichtungen, Klinikum und privaten Anbietern hatten sich daher am vergangenen Donnerstag in der Kaiser Passage viel Mühe gegeben, um Interessierte jeden Alters über Wohn- und Betreuungsformen, Pflege- und Hilfsmittel oder auch zum Thema Dienstleistungen für ältere Menschen zu informieren. Zum 8. Mal fand dort im Rahmen der Regionalen Pflegekonferenz der Gesundheits- und Pflegetag statt, und Centermanager Jens Buschbacher zeigte sich auch in diesem Jahr begeistert über den regen Besucherzuspruch.


    „Was Brigitte Pritsch vom Bürgerbüro Soziales so wunderbar begonnen hat, wurde von Andrea Knierim ebenso toll weitergeführt. Es hat mich gefreut zu sehen, dass den ganzen Tag über wirklich jeder Stand belebt war und die Kunden das Angebot erneut gern angenommen haben”. Viele Besucher waren gezielt gekommen, aber auch zufällig vorbei bummelnde Passanten hielten inne, um sich an den Informations- und Aktionsständen in persönlichen Gesprächen zu erkundigen, wie man für mehr Gesundheit im Alter Sorge tragen kann. So konnten sich die Interessenten etwa beim Klinikum einen Einblick  über die Vorsorgemöglichkeiten von Damkrebs mittels Endoskopieuntersuchung verschaffen. Auch Narkoseverfahren, Wundheilung und die Behandlung von Frühchen waren Themen, die das Interesse der Klienten in der Kaiser Passage weckten. Die Möglichkeit, sich Puls, Blutzucker und Blutdruck messen zu lassen, nahm auch Hildegard Appel wahr: „Ich finde das eine tolle Aktion. Wir wollen uns gleich noch über Pflegestufen und die Demenzarbeit der evangelischen Sozialstation informieren”.


    Von 10 bis 20 Uhr konnte sich das Publikum beim Warnke-Therapie-Zentrum wertvolle Tipps und Anregungen bei Sprach-, Sprech-, Lern- und Konzentrationsstörungen einholen.  Gut frequentiert war ebenfalls der Stand von PROMEDICA PLUS, an dem Albert Waibel und sein Team gern die Möglichkeiten einer fürsorglichen Betreuung und Pflege zu Hause erläuterten. Der 8. Gesundheits- und Pflegetag bewies, dass neben allen Wünschen im Alltag doch bei den meisten Menschen die Gesundheit an erster Stelle steht.

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