Gewalt gegen Frauen ist nach wie vor eine der häufigsten Menschenrechtsverletzungen weltweit. Jährlich wird am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, auf diesen Zustand aufmerksam gemacht, denn auch in Deutschland zählt Gewalt durch den Beziehungspartner zu den häufigsten Verletzungsursachen bei Frauen. „In Worms wird es in diesem Jahr zwei Aktionen zum Gedenktag geben “, informiert Gleichstellungsbeauftragte Jasmine Olbort. Mehrere Wormser Bäckereien beteiligen sich erneut an der Aktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte“. Sie verkaufen ihre Brötchen in speziell bedruckten Anti-Gewalt-Tüten. Mit dabei sind die Bäckereien Theurer, Hess, Schmerker, Blaser, Hofmeister und Schall. „Gerade auf einem so niedrigschwelligen Weg können besonders viele Menschen für dieses schwierige Thema sensibilisiert und über Hilfsangebote in Worms informiert werden“, freut sich Jasmine Olbort über das Engagement der Wormser Bäckerinnen und Bäcker.
Als zweite Aktion wird Oberbürgermeister Michael Kissel gemeinsam mit dem Wormser Interventionsprojekt gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen am Freitag, dem 25. November, um 10 Uhr vor dem Wormser Rathaus die Aktionsfahne „Frei leben ohne Gewalt“ hissen und damit ein deutliches Zeichen der Solidarität mit betroffenen Frauen setzen. Zur Fahnenhissung, bei der auch die neue Kampagne „Superheldin gegen Gewalt“ des Frauennotrufs Worms vorgestellt werden wird, sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.
Weitere Informationen zum Thema und zur Veranstaltung erhalten Interessierte bei der Gleichstellungsbeauftragten Jasmine Olbort, Telefon 06241/8537400 oder per E-Mail an gleichstellungsstelle@worms.de.
Beitrag aus der Rubrik